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Guardia Civil warnt vor Digital-Skimming im Onlinehandel

KI-generiertes Audio (Readerr) - kann Fehler enthalten

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Kartendatenklau an der Online-Kasse

Der Einkauf im Internet ist für immer mehr Verbraucher zur Routine geworden – und zugleich zu einem idealen Einfallstor für Cyberkriminelle, die jede Gelegenheit nutzen, um ihre Opfer zu betrügen. Die Guardia Civil hat einen Beitrag veröffentlicht, in dem sie die Bürger über die Gefahren des digitalen Skimmings und dessen Auswirkungen aufklärt. „Es handelt sich um eine ernste Bedrohung für den elektronischen Handel, bei der Bankkartendaten direkt an den Online-Zahlungsschnittstellen entwendet werden“, erklären die Beamten. Auch Europol hat erläutert, wie der Betrug funktioniert und was man zum eigenen Schutz tun kann – oder was zu unternehmen ist, wenn man bereits Opfer geworden ist.

So funktioniert der Betrug

Bei der Masche geht es darum, Informationen von Bankkarten zu erbeuten, die Kunden als Zahlungsmittel in Online-Shops verwenden. „Das Ganze ist auch als Web-Skimming, Online-Card-Skimming, E-Skimming, Formjacking oder Magecart bekannt“, heißt es in dem Beitrag. Der Angriff auf die Cybersicherheit erfolgt, wenn es Cyberkriminellen gelingt, die bei einem Online-Kauf eingegebenen Daten abzufangen. Das Besondere an diesem Betrug: Die Täter können die Informationen erlangen, ohne dass ihre Opfer etwas davon mitbekommen – sprich, ohne dass während des Kaufvorgangs irgendeine Unregelmäßigkeit auffällt. „Die betroffenen Kunden sind sich nicht bewusst, dass ihre Karte kopiert (geskimmt) wurde. Aus ihrer Sicht wurde die Bestellung ordnungsgemäß bearbeitet, das Produkt wird ihnen zugeschickt, und sie haben keinerlei Verdacht auf Anomalien oder Unregelmäßigkeiten beim Kauf“, betonen die Ermittler.

Drei Phasen des Angriffs

Europol unterteilt den Angriff des digitalen Skimmings in drei Phasen. Die erste ist der unrechtmäßige Zugriff: Die Kriminellen „verschaffen sich Zugang zum Server, der die Online-Shops unterstützt, oder zum Quellcode von Werkzeugen, die von Dritten entwickelt wurden“. Dazu nutzen sie Schwachstellen, Konfigurationsfehler oder Brute-Force-Angriffe aus. Anschließend installieren sie eine Schadsoftware an der Zahlungsschnittstelle des Shops. Von diesem Moment an werden die von den Kunden eingegebenen Daten dupliziert, und die Cyberkriminellen beginnen, persönliche und bankbezogene Informationen der Verbraucher zu erbeuten.

Empfehlungen für Shop-Betreiber

Europol richtet eine Reihe von Empfehlungen an die Verantwortlichen von Online-Shops, damit sie geeignete Maßnahmen ergreifen und Angriffe auf ihr Sicherheitssystem erschweren. Dazu gehört der Einsatz von Werkzeugen, die gezielt gegen Webdienste gerichtete Schadsoftware erkennen können. Wichtig ist zudem, dass Mitarbeiter Spearphishing-Angriffe erkennen und wissen, wie sie darauf reagieren. Der Zugang zum Verwaltungsbereich des Shops sollte auf autorisierte IP-Adressbereiche beschränkt werden. Darüber hinaus gilt es, „die regelmäßige Installation von Sicherheitspatches und kritischen Programmaktualisierungen zu gewährleisten“. Schließlich empfiehlt Europol die Einführung von Content-Security-Policies (CSP) und Subresource Integrity (SRI).

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