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47 neue Sozialwohnungen für Granadilla: Cabildo gibt Millionen frei

Inselrat gibt grünes Licht für neuen Wohnungsbau

Die Gemeinde Granadilla de Abona im Süden Teneriffas erhält 47 neue öffentliche Mietwohnungen. Der Regierungsrat des Inselrats (Cabildo) von Teneriffa hat am gestrigen Mittwoch den Auftrag für den Bau an das Unternehmen Satocan vergeben – zu einem Gesamtbetrag von etwas mehr als 9,6 Millionen Euro.

„Wir beschleunigen die Verfahren“

Der stellvertretende Inselpräsident Lope Afonso betonte, der Cabildo fahre die Verfahren weiter hoch, um Antworten auf das drängende Problem des Zugangs zu bezahlbarem Mietraum auf der Insel zu geben. Er erklärte: „Wir sind der erste Inselrat, der im Rahmen der Vereinbarung mit der kanarischen Wohnungsbaubehörde Icavi den direkten Bau öffentlicher Wohnungen angegangen ist.“ Die Inselverwaltung hebt hervor, dass sich das Projekt in Granadilla in eine Reihe weiterer Auftragsvergaben des ersten Quartals dieses Jahres einreiht.

226 Wohnungen in Santa Cruz und viele weitere Großprojekte

Die mit Abstand größte Maßnahme ist das Projekt in Santa Cruz de Tenerife-Stadtteil Cuevas Blancas: Dort waren im vergangenen März bereits 226 Wohnungen für mehr als 33,5 Millionen Euro vergeben worden. Neben dem Wohnungsbau standen auf der Sitzung des Regierungsrats noch zahlreiche weitere Themen auf der Tagesordnung.

Rufbus-System für fünf ländliche Zonen

Ein zentraler Beschluss betrifft den öffentlichen Nahverkehr: Der Cabildo schreibt den Aufbau eines bedarfsgesteuerten Rufbussystems (Transporte a la Demanda, TAD) in fünf Gebieten der Insel aus. Betroffen sind die Zonen Tacoronte-El Sauzal, Santa Úrsula-La Victoria-La Matanza, Los Silos-El Tanque-Garachico, La Guancha-San Juan de la Rambla sowie Arico-Fasnia-Güímar. Die Initiative umfasst ein Investitionsvolumen von mehr als 2,5 Millionen Euro und läuft über vier Jahre inklusive möglicher Verlängerungen.

Busfahren bleibt kostenlos – notfalls aus eigener Tasche

Ebenfalls in der Fragerunde der Sitzung bestätigte Inselpräsidentin Rosa Dávila, dass die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs auf Teneriffa erhalten bleibt – selbst wenn der Inselrat die Mittel dafür zunächst aus eigener Kasse vorstrecken müsse.

10 Millionen für nachhaltige Jobs und 40 Millionen für grüne Straßenränder

Im Bereich Arbeit, Bildung und Jugend stellt die Behörde zudem zehn Millionen Euro für eine neue Förderlinie bereit. Sie richtet sich an alle 31 Gemeinden Teneriffas und soll Projekte finanzieren, die zur Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele (ODS) und zur lokalen Beschäftigungsförderung beitragen. Darüber hinaus wurde das Vergabeverfahren für die Pflege, Instandhaltung und Verbesserung der Grünflächen entlang der Inselstraßen gebilligt. Der Haushaltsansatz für diese Ausschreibung liegt bei knapp 19 Millionen Euro, der geschätzte Gesamtwert der Maßnahme über die Vertragslaufzeit beträgt mehr als 40 Millionen Euro.

Rekordförderung für die Filmszene: 900.000 Euro

Schließlich verabschiedete der Regierungsrat die Grundlagen und die Ausschreibung für die Förderung der Entwicklung und Produktion von audiovisuellen Projekten im Jahr 2026. Diese Aktion ist mit einem Rekordbudget von 900.000 Euro ausgestattet – so viel wie nie zuvor für die Filmszene auf Teneriffa.

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