Grausamer Fund in Parque Holandés
Ein neuer Fall von mutmaßlicher Tierquälerei und Vernachlässigung erschüttert die Insel Fuerteventura. Rettungskräfte entdeckten am Sonntagnachmittag mehrere Welpen in einem Kleidercontainer im Gebiet Parque Holandés in der Gemeinde La Oliva. Wie CN8 Noticias Canarias berichtet, rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr von La Oliva sowie Beamte der örtlichen Polizei aus, nachdem die Notrufzentrale 112 Kanaren den Hinweis auf möglicherweise in dem Container eingeschlossene Tiere erhalten hatte.
Notöffnung des Containers
Vor Ort bestätigte sich der Verdacht. Aufgrund der Dringlichkeit öffneten die Feuerwehrleute den für Altkleider und gebrauchte Schuhe bestimmten Behälter gewaltsam. Was die Einsatzkräfte im Inneren erwartete, war erschütternd: Sie fanden neun sehr junge Welpen vor, die sich in einem extremen Zustand befanden.
Vier Welpen tot, einer im Sterben
Vier der Tiere waren bereits tot, eingesperrt in einer Plastiktüte. Fünf weitere Welpen waren zwar noch am Leben, doch einer von ihnen befand sich im Moment der Rettung bereits im Sterben. Der Fund löste tiefe Betroffenheit sowohl bei den anwesenden Einsatzkräften als auch bei den Anwohnern aus, die den Rettungseinsatz in Parque Holandés besorgt verfolgten.
Fünf Hunde in tierärztlicher Behandlung
Die fünf überlebenden Hunde konnten umgehend aus dem Container befreit werden. Sie wurden in eine tierärztliche Praxis gebracht, wo sie nun intensiv medizinisch versorgt und betreut werden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um den oder die Verantwortlichen für diese grausame Tat zur Rechenschaft zu ziehen.

