faehrlinien kanaren ausschreibung gescheitert

Fährlinien zwischen Festland und Kanaren: Keine Bewerber

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Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Ausschreibung ohne Bewerber

Das spanische Verkehrsministerium hat die Ausschreibung für die öffentlichen Fährlinien zwischen dem spanischen Festland und den Kanarischen Inseln für gescheitert erklärt. Wie das Ministerium mitteilte, ging kein einziges Angebot einer Reederei ein. Der Vertrag hätte Schiffsverbindungen mit Zwischenstopps auf fünf Inseln umfassen sollen.

Drei Millionen Euro pro Jahr – und dennoch kein Interesse

Gegenstand der Ausschreibung war die Beförderung von Passagieren, Fahrzeugen und rollender Fracht zwischen dem Süden des spanischen Festlands und den Kanarischen Inseln. Der Auftragswert lag laut den Ausschreibungsunterlagen bei drei Millionen Euro jährlich, zunächst für ein Jahr mit der Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Die Reedereien konnten als festländischen Referenzhafen zwischen Cádiz und Huelva wählen. Die Route musste zwingend Zwischenstopps in Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife sowie in je einem Hafen auf Lanzarote, Fuerteventura und La Palma einlegen.

Ministerium prüft Alternativen

Nachdem festgestellt wurde, dass keine Reederei unter den angebotenen Bedingungen Interesse an dieser Route von öffentlichem Interesse hat, prüft das Verkehrsministerium nach eigenen Angaben, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, „um die Aufrechterhaltung der maritimen Anbindung zwischen dem Festland und den Kanarischen Inseln zu gewährleisten, insbesondere auf jenen Routen, die eine strategische Funktion für den territorialen Zusammenhalt und die Mobilität der Bürger erfüllen“.

Bestehende Verbindungen laufen weiter

Das Ministerium betont zugleich, dass die maritimen Verbindungen von öffentlichem Interesse zwischen dem Festland und den Kanarischen Inseln derzeit im Rahmen der geltenden Regelung zu gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen weiterhin normal betrieben werden. Konkret heißt es aus dem Ministerium: „Die Routen Huelva–Las Palmas de Gran Canaria–Santa Cruz de Tenerife und Cádiz–Las Palmas de Gran Canaria–Santa Cruz de Tenerife behalten ihre regulären Verbindungen bei und sichern die maritime Anbindung zwischen dem Festland und dem Archipel.“

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