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Papageienkongress: 800 Experten auf Teneriffa

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Ein historisches Jubiläum in Puerto de la Cruz

Loro Parque und die Loro Parque Fundación haben offiziell den XI. Internationalen Papageienkongress von Teneriffa vorgestellt – eine historische Ausgabe, die vier Jahrzehnte Wissenschaft und Artenschutz seit der ersten Veranstaltung im Jahr 1986 würdigt. Von heute bis zum 17. September wird Puerto de la Cruz zum weltweiten Zentrum der Papageienkunde: Mit einer Rekordzahl von 800 Biologen, Tierärzten, Wissenschaftlern, Züchtern und Naturschützern aus mehr als 55 Ländern übertrifft das Treffen alle vorherigen Ausgaben und begrüßt erstmals Vertreter aus 15 Nationen, die sich dem Kongress neu anschließen.

Breite institutionelle Unterstützung

Die Veranstaltung genießt die institutionelle Unterstützung der Kanarischen Regierung über Promotur Turismo de Islas Canarias, der Inselregierung von Teneriffa (Cabildo) über Turismo de Tenerife sowie der Gemeindeverwaltung von Puerto de la Cruz. Diese gemeinsame Rückendeckung festigt die Position der Insel als internationaler Referenzstandort für Forschung und Erhaltung der Tierwelt.

Wolfgang Kiessling: Von einer Vision zur globalen Gemeinschaft

Loro-Parque-Präsident und Kongressgründer Wolfgang Kiessling erinnerte bei der Vorstellung an die Ursprünge eines Forums, das eng mit der Geschichte des 1972 gegründeten Parks verbunden ist: „Als wir diesen Kongress 1986 zum ersten Mal organisierten, hätte ich mir nie vorstellen können, dass wir vier Jahrzehnte später hier stehen würden – nicht nur, um die Fortsetzung einer Veranstaltung zu feiern, sondern auch das Wachstum einer globalen Gemeinschaft, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet: die Papageien.“ Kiessling betonte zudem das Ziel, mit dem das Treffen ins Leben gerufen wurde: „Menschen aus allen Ecken der Welt zusammenzubringen, um Wissen, Erfahrungen und Träume rund um diese außergewöhnlichen Vögel zu teilen. Heute ist dieses Treffen eine internationale Referenz in Sachen Artenschutz, Tierwohl und Papageienzucht.“

Christoph Kiessling: Wissen als Basis für echte Lösungen

Loro-Parque-Vizepräsident Christoph Kiessling hob die Dimension hervor, die das Ereignis erreicht hat: „Dass sich 800 Spezialisten aus fast 60 Ländern auf Teneriffa versammeln, zeigt, welche Bedeutung ein Kongress erlangt hat, der vor vier Jahrzehnten hier geboren wurde. Unser Ziel ist es, dass dieser gesamte Wissensaustausch dazu beiträgt, echte Lösungen für den Schutz der Arten und ihrer Lebensräume zu schaffen.“

Rafael Zamora: Vier Jahrzehnte wissenschaftlicher Fortschritt

Rafael Zamora, wissenschaftlicher Direktor der Loro Parque Fundación, fasste den Wandel des Wissens über Papageienvögel in diesen vier Jahrzehnten zusammen: „Vor 40 Jahren stammte ein Großteil der Informationen aus gesammelter Erfahrung. Heute sprechen wir über Genetik, Ernährung, Veterinärmedizin, Biosicherheit, Verhalten oder Umweltanreicherung. Die Wissenschaft ermöglicht es uns, diese Arten immer besser zu verstehen und wirksamere Werkzeuge zu ihrer Protection zu entwickeln.“

Hochspezialisiertes wissenschaftliches Programm

Das hochspezialisierte wissenschaftliche Programm umfasst Vorträge internationaler Koryphäen, technische Treffen im Rahmen der „Leaders Breakfast“ sowie exklusive Besichtigungen des Zuchtzentrums der Loro Parque Fundación – einer Einrichtung, die die größte lebende genetische Reserve von Papageien weltweit beherbergt.

Die Stimmen der Institutionen

In Vertretung der Kanarischen Regierung unterstrich Héctor Mateo, Generaldirektor für Infrastruktur, Nachhaltigkeit und touristische Qualität, den strategischen Wert des Treffens für den Archipel: „Veranstaltungen dieser Größenordnung positionieren die Kanarischen Inseln als ein Territorium, das sich einem hochwertigeren Tourismusmodell verpflichtet fühlt – fähig, Wissen anzuziehen, internationale Zusammenarbeit zu fördern und Hand in Hand mit der Nachhaltigkeit voranzuschreiten.“

Für Turismo de Tenerife verknüpfte Geschäftsführerin Dimple Melwani den Erfolg der Ausschreibung mit dem Vermächtnis der Insel: „1972 startete Wolfgang Kiessling ein Projekt, das sich zu einer weltweiten Referenz für sein Engagement in Forschung, Tierwohl und Umweltbildung entwickelt hat. Die Organisation dieses Kongresses steht voll und ganz im Einklang mit der Tourismusstrategie Teneriffas, in der Nachhaltigkeit nicht bloß ein Ziel ist, sondern das Leitprinzip unserer Entscheidungen.“

Der Bürgermeister von Puerto de la Cruz, Leopoldo Afonso, betonte mit einer Botschaft des kommunalen Stolzes: „Es ist ein Stolz, dass ein in Puerto de la Cruz geborenes Treffen zu einer internationalen Referenz geworden ist. In diesen Tagen empfangen wir Hunderte von Spezialisten und stärken unsere Position als ein Reiseziel, das Tourismus, Wissen, Wissenschaft und Naturschutz vereinen kann.“

Vier Tage im Zeichen des globalen Artenschutzes

Mit dieser elften Ausgabe wird Puerto de la Cruz für vier Tage erneut zum internationalen Treffpunkt für Wissenschaft und Erhaltung der Papageien. Der Kongress stärkt die globale Zusammenarbeit, die notwendig ist, um diese Arten und die Ökosysteme zu schützen, von denen ihre Zukunft abhängt.

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