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Baaden im Stadtteich: 20 Touristen brechen Verbot auf Teneriffa

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Kühle Abkühlung mit Folgen: 20 Touristen baden im Zierteich der Plaza de España

Santa Cruz de Teneriffa – Rund 20 Touristen haben sich am Freitag, dem 14. August, im Teich der Plaza de España in Santa Cruz de Teneriffa abgekühlt – und damit gegen die städtische Verordnung verstoßen. Obwohl das Baden in dem Zierteich im Herzen der kanarischen Hauptstadt ausdrücklich verboten ist, ließen sich die Urlauber von den hochsommerlichen Temperaturen verleiten und sprangen kurzerhand ins Wasser.

Ein auf sozialen Netzwerken veröffentlichtes Video am Freitagabend zeigt, wie Erwachsene und Kinder in den Fluten des künstlichen Sees plantschen. Einige sind sogar dabei zu sehen, wie sie ihre Schuhe ausziehen, um es den anderen gleichzutun, die bereits im erfrischenden Nass den Tag genießen.

Bußgelder bis zu 300 Euro: Das steht auf dem Spiel

Die Stadtverwaltung von Santa Cruz verhängt für das unbefugte Baden im Stadtteich Bußgelder zwischen 60 und 300 Euro. Die genaue Höhe richtet sich nach der Schwere des Verstoßes, einer möglichen Wiederholungstat sowie eventuellen Schäden am städtischen Eigentum. Die Rechtsgrundlage bildet Artikel 128 der städtischen Verordnung für Polizei und gute Regierungsführung (Ordenanza de Policía y Buen Gobierno). Rechtlich gesehen handelt es sich bei der Anlage um einen dekorativen Zierbrunnen und nicht um ein Schwimmbecken.

Kein Einzelfall: Bereits 2016 wurde ein Badegast erwischt

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der Plaza de España. Bereits im Jahr 2016 erwischte die Gemeindepolizei einen 19-jährigen jungen Mann, der auf einer Luftmatratze im Teich trieb und dafür ein Bußgeld kassierte. Im aktuellen Fall ist unklar, ob die Polizei vor Ort einschritt und die etwa 20 Urlauber dazu aufforderte, das Wasser zu verlassen, das einen Teil des zentralen Platzes bedeckt.

Gesundheitsrisiko: Kein Poolwasser, sondern unbehandeltes Wasser

Die Stadtverwaltung weist zudem auf ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko hin: Das Wasser in dem Zierteich wird nicht wie in einem Schwimmbad aufbereitet und desinfiziert. Wer dort badet, setzt sich nach Angaben der Behörde möglichen Infektionen, Pilzerkrankungen oder Bindehautentzündungen aus.

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