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Sicherheitskampagne für Lanzarotes Küsten in fünf Sprachen

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Sicherheit kennt keine Sprachbarriere

Der Sicherheits- und Notfallverband (Consorcio de Seguridad y Emergencias) von Lanzarote und La Graciosa startet eine neue Kommunikationskampagne, um die Sicherheit der Menschen an den Küsten beider Inseln zu erhöhen. Die Botschaften werden in fünf Sprachen verbreitet: Spanisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch – denn sie richten sich gleichermaßen an die einheimische Bevölkerung wie an internationale Gäste.

30 Videospots für mehr Sicherheit im und am Wasser

Die Initiative mit dem Titel „Präventive Kommunikationsmaßnahmen und Bürgerbewusstsein für Küstensicherheit, Selbstschutz und Katastrophenschutz auf Lanzarote und La Graciosa“ bündelt eine Reihe von themenbezogenen Empfehlungen zur Prävention und Reaktion. Ziel ist es, die Sicherheit der Menschen im gesamten Küstenbereich beider Inseln nachhaltig zu stärken. Entwickelt und produziert wurde die Kampagne vom Verein Adacis in enger Abstimmung mit dem Consorcio. Sie ist Teil der Initiative „El mar nos une, dale vida“ (Das Meer verbindet uns – gib ihm Leben).

Insgesamt umfasst die Kampagne 30 Videospots im Format für YouTube und soziale Netzwerke. Alle Clips wurden in den fünf Sprachen produziert und untertitelt. Die Spots sind auf den Websites des Notfallverbands und von Adacis abrufbar sowie über QR-Codes zugänglich. Zusätzlich wird die Verbreitung über die sozialen Kanäle der kanarischen öffentlichen Verwaltungen, verschiedener Organisationen aus dem Küsten- und Meeresbereich sowie des Tourismussektors verstärkt. Die spanischsprachigen Spots werden ab August zusätzlich in den lokalen Fernsehsendern Lanzarotes ausgestrahlt.

Von der Banderole bis zum Motorboot: Die Szenarien der Kampagne

Pro Sprache wurden sechs Spots produziert, die realistische Situationen nachstellen: Dazu gehören Szenen an Stränden mit den bekannten Badeflaggen zur Kennzeichnung des Meereszustands und mit Rettungsschwimmern, aber auch Gefahrensituationen an felsigen Küstenabschnitten ohne Flaggen und ohne Aufsicht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheit in Schwimmbädern, um Unfälle mit Kindern zu verhindern. Auch die Navigation von Motorbooten wird thematisiert: Die Spots zeigen, wie Kollisionen mit Badenden vermieden werden und warum Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sicherheitsabstände unbedingt eingehalten werden müssen. Ein weiteres wichtiges Szenario: Eltern sollten Kinder mit Schwimmflügeln oder Auftriebshilfen niemals aus den Augen lassen – der Wind kann sie schneller von der Küste abtreiben, als man denkt.

Expertise von Profis – mit vereinten Kräften

Die Planung, das Design und die Dreharbeiten wurden vom Fachpersonal von Adacis umgesetzt. Die fachliche Oberaufsicht und Kooperation lag bei Enrique Espinosa, dem Geschäftsführer des Consorcio, sowie bei der Feuerwehr von Lanzarote. Mehrere Feuerwehrleute wirkten aktiv an den Dreharbeiten entlang der Küste Lanzarotes mit.

Begleitend zu den Videospots erscheint ein Poster in fünf Sprachen, das in gedruckter Form in Sport-, Kultur-, Bildungs- und Tourismuseinrichtungen auf Lanzarote und La Graciosa verteilt sowie in den sozialen Medien geteilt wird.

„Prävention ist unverzichtbar“

Die Vizepräsidentin und zuständige Verantwortliche für Planung und Koordination des Inselrats (Cabildo) von Lanzarote, María Jesús Tovar, betont den Wert der Aktion. Die Kampagne wird über den Fonds für die Entwicklung der Kanarischen Inseln (FDCAN) finanziert. „Alle Initiativen mit präventivem Charakter, die darauf abzielen, Unfälle zu vermeiden und zu reduzieren, um Leben zu retten, sind unverzichtbar und haben oberste Priorität. Wir werden in diesem Sinne weiterhin aktiv arbeiten“, so Tovar.

Francisco J. Aparicio, Präsident des Sicherheits- und Notfallverbands, ergänzt: „Lanzarote verfügt über eine hochqualifizierte Feuerwehr mit internationalem Spitzenniveau, die in der Lage ist, auch unter widrigen Bedingungen Rettungseinsätze an der Küste und auf dem Meer durchzuführen. Aber zweifellos ist die wertvollste und sicherste Maßnahme zur Unfallvermeidung die Umsicht der Menschen selbst, die an die Küste kommen.“ Genau hier setze die neue Kampagne an: Sie wolle Umsicht, Wissen und Sicherheit im Umgang mit dem Meer und der Küste der Inseln fördern.

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