Erdbeben auf den Kanaren: Erdstoß zwischen Gran Canaria und Teneriffa
Das Nationale Geographische Institut (IGN) hat am Montagnachmittag ein Erdbeben der Stärke 3,1 mbLg im Atlantik registriert. Das Epizentrum lag genau zwischen den Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Der Erdstoß wurde von der Bevölkerung in der tinerfeñischen Gemeinde Güímar mit der Intensität II auf der Mercalli-Skala wahrgenommen.
Die Details des Bebens
Laut der Webseite des IGN ereignete sich das Beben um 17:57 Uhr (kanarische Ortszeit) in einer Tiefe von 27 Kilometern. Das Epizentrum lag auf dem Meeresboden des Atlantiks. Die Intensität II bedeutet, dass das Beben von einigen Menschen in geschlossenen Räumen leicht wahrgenommen wurde, in der Regel jedoch keine Schäden verursacht.
Kein Einzelfall: Regelmäßige seismische Aktivität
Das Nationale Geographische Institut registriert in dieser Meeresregion zwischen den beiden Inseln immer wieder seismische Aktivität. In den allermeisten Fällen bleiben die Erdstöße für die Bevölkerung jedoch unbemerkt und verursachen keinerlei Schäden. Ein deutlich stärkeres Beben hatte sich allerdings erst im Februar dieses Jahres ereignet: Damals maßen die IGN-Sensoren einen Erdstoß der Stärke 4,1 mbLg. Dieser wurde von der Bevölkerung auf der Inselgruppe mit der Intensität III auf der Mercalli-Skala registriert und war deutlich stärker zu spüren.
Vergleich mit dem Beben vom Februar
Das Beben vom Februar war nicht nur stärker, sondern lag mit nur zehn Kilometern Tiefe auch deutlich flacher unter dem Meeresboden. Dies erklärt, warum es in mehreren Gemeinden auf Gran Canaria und Teneriffa mit einer maximalen Intensität von III bis IV deutlich stärker wahrgenommen wurde. Während ein Beben der Intensität III oft noch mit einem vorbeifahrenden Lastwagen verwechselt wird, kann die Intensität IV bereits Geschirr klirren lassen und Fenster erzittern lassen. Das aktuelle Beben der Stärke 3,1 blieb jedoch vergleichsweise harmlos.
Die neuesten Nachrichten von den Kanaren
Tägliche News, Wetterwarnungen und praktische Infos – direkt von den Inseln, auf Deutsch. Wir leben hier und wissen, was los ist – bevor die Medien darüber berichten. Alles erscheint auf unserem WhatsApp-Kanal – ohne Umwege, ohne Algorithmus.

