Notruf am Wanderweg: Anaphylaktischer Schock nach Insektenstich
Ein 64-jähriger Wanderer ist am Montag auf Teneriffa nach einem Insektenstich in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Der Mann erlitt auf einem Weg in Adeje einen anaphylaktischen Schock, eine schwere allergische Reaktion. Daraufhin wurde er in einer dringenden Rettungsaktion mit einem Hubschrauber der kanarischen Regierung ausgeflogen, wie der Notrufdienst 1-1-2 Canarias mitteilte.
Koordinierte Rettungskette in Gang gesetzt
Das Koordinierungszentrum für Notfälle und Sicherheit (CECOES) 1-1-2 erhielt um 13:21 Uhr die Alarmmeldung. Ein Wanderer auf dem Weg von Iserse nach Tijoco benötige dringend medizinische Hilfe aufgrund der allergischen Reaktion auf einen Insektenstich. Umgehend machten sich Feuerwehrleute von Teneriffa auf den Weg, um den Betroffenen zu lokalisieren. Vor Ort arbeiteten sie mit der Besatzung des Rettungshubschraubers der Notfall- und Rettungsgruppe (GES) zusammen, um den Patienten für den Lufttransport vorzubereiten.
Evakuierung per Helikopter und Weiterfahrt ins Krankenhaus
Der Hubschrauber flog den Mann zur Heliport-Landeplatz in Adeje. Dort warteten bereits ein Team des Kanarischen Notfalldienstes (SUC) und ein Arzt des örtlichen Gesundheitszentrums. Sie übernahmen die weitere Versorgung des Patienten, der mäßig starke Symptome des anaphylaktischen Schocks zeigte. Nach der Erstversorgung wurde der 64-Jährige mit einem speziell ausgestatteten Rettungswagen des SUC, besetzt mit einem Arzt der Primärversorgung, in das Universitätskrankenhaus Hospiten Sur überführt.

