Eine neue Ära für den legendären Poolkomplex
Die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz verfolgt entschlossen ihren Fahrplan, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Vorreiterrolle des Touristischen Komplexes Costa Martiánez zurückzugewinnen. Man erkennt seinen einzigartigen Wert für das touristische Angebot Teneriffas. Das Ressort für Finanzen, öffentliches Vergabewesen, Kulturgut und Personalmanagement unter Leitung des Stadtrats Pedro Antonio Campos hat festgestellt, dass dieser ikonische Ort nicht wie eine gewöhnliche städtische Einrichtung verwaltet werden kann – ein klarer Bruch mit den Dynamiken der Vergangenheit.
Intensive Arbeiten gegen den Verfall
Der in weiten Teilen ursprünglich vom Künstler César Manrique von der Insel Lanzarote konzipierte, einzigartige Ort erfordert ständige Eingriffe, um seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen großen touristischen Attraktionen der Insel zurückzugewinnen und zu erhalten. Seit September 2024 arbeitet das spezifisch für den Komplex zuständige Dezernat unter Felipe Rodríguez Villalba intensiv daran, die Mängel aus jahrelangem fehlendem Unterhalt, unzureichender Ausstattung und Schäden durch Unwetter zu beheben.
Neue Ausstattung und wiederbelebte Attraktionen
Zu den bereits durchgeführten Maßnahmen gehört die Ausschreibung von 3.150 neuen Liegestühlen, die in Kürze und rechtzeitig zur Sommersaison in Betrieb genommen werden. Ebenso wird in den nächsten Tagen die Beschaffung von 2.300 Sonnenschirmen ausgeschrieben. Seit Monaten wird zudem an der Wiederinbetriebnahme des Whirlpools gearbeitet, dessen Wiedereröffnung in einem Monat geplant ist.
Darüber hinaus startete 2025 als Pilotprojekt eine bis dahin unerprobte Initiative für die Monate, in denen der Komplex überwiegend Familien anzieht: die Einführung von Kinderanimation mit Workshops und Hüpfburgen. Diese war ein bemerkenswerter Erfolg und soll diesen Sommer wiederaufgenommen und sogar ausgebaut werden.
Ebenso notwendig waren mehrfache Eingriffe in die Pumpenräume und die beginnende Behebung eines Problems durch Meereserosion, die einen Bereich des Lago Martiánez beeinträchtigt hat, der aktuell abgesperrt ist. Hinzu kommt eine Intensivierung der routinemäßigen Instandhaltungsarbeiten wie Gartenpflege, Reinigung und Streichen.
„Eine der aktivsten Phasen“
„Wir erleben wahrscheinlich eine der aktivsten Phasen von Eingriffen im Komplex“, erklärt Pedro Antonio Campos und unterstreicht die Entschlossenheit der aktuellen Regierungsgruppe, unermüdlich weiterzuarbeiten und die notwendigen Veränderungen mutig anzugehen. Diese Maßnahmen, so fügt er hinzu, schlagen sich bereits in einer verbesserten betrieblichen Effizienz nieder.
Felipe Rodríguez, der für den Komplex verantwortliche Stadtrat, verweist auf „die große Anstrengung, die unternommen wird, um das Image und die Qualität des Lago Martiánez zu stärken, wobei zahlreiche Verbesserungen umgesetzt wurden, die in den kommenden Monaten fortgesetzt werden“.
Pilotprojekt für gehobene Gastronomie
Als Zeichen dieses Engagements für die Revitalisierung des legendärsten Poolkomplexes der Kanaren hat die Stadtverwaltung ein strukturiertes Projekt zur Transformation und Aufwertung des gastronomischen Angebots gestartet. Das Ressort für Verwaltungskonzessionen hat als Pilotversuch die Serviceeinheit „La Terraza“ ausgewählt. Sie befindet sich im oberen Bereich, neben dem Paseo de Colón, einem derzeit von PAMARSA verwalteten Raum mit hohem Attraktionspotenzial.
Angesichts des hohen Personenaufkommens an dieser Stelle ist das Ziel, das aktuelle Modell hin zu einem höherwertigen gastronomischen Konzept neu zu definieren und ein anspruchsvolles Angebot an Cocktails und Unterhaltung zu integrieren, wobei gleichzeitig das Gesamterscheinungsbild der Einrichtung verbessert wird.
Zudem sollen, begünstigt durch die aktuell gesunde finanzielle Lage des öffentlichen Unternehmens PAMARSA, Pläne zur Stärkung der Kompetenzen und der beruflichen Entwicklung der Belegschaft umgesetzt werden, um sie an diese neuen Qualitätsstandards anzupassen.
Modell für die Zukunft des gesamten Komplexes
Das Rathaus ist überzeugt, dass die vollständige Ausschöpfung des Potenzials dieses Standorts dessen Wettbewerbsfähigkeit und die der gesamten Zone erheblich steigern wird. Dieses Pilotprojekt ist das Ergebnis der Führung und des Engagements des zuständigen Stadtrats Felipe Rodríguez Villalba und wird unter Beteiligung der Geschäftsführung von PAMARSA und von Excelencia Turística de Canarias durchgeführt.
Seitens der Stadtverwaltung wird betont, dass die Erfahrungen und Ergebnisse dieser Initiative als Modell und Leitfaden für die schrittweise Modernisierung der restlichen Geschäftseinheiten des Komplexes dienen können – ein Ansatz, der in dieser Form bisher nicht verfolgt wurde.
Eingebettet in eine globale Tourismusstrategie
Bürgermeister Leopoldo Afonso hat diese Maßnahme in eine globale Tourismusstrategie für das Reiseziel eingeordnet: „Die aktive Rolle des Rathauses bei der Neupositionierung des gastronomischen Angebots dieses Ortes ist anders nicht zu verstehen, zumal neue Referenzen in der Stadt bereits Schwung erzeugen, wie der erste Michelin-Stern oder neue gastronomische Konzepte.“
Er betonte zudem, dass die Regierungsmannschaft im allgemeinen Rahmen des Touristischen Komplexes Costa Martiánez wie nie zuvor die notwendige Führungsstärke zeige, um Versprechen einzuhalten und, was noch wichtiger sei, klar zu demonstrieren, dass sie eine klare Vorstellung davon habe, was zu tun ist.

