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Migrantenboot mit 157 Menschen erreicht El Hierro

Boot nach siebentägiger Fahrt gesichtet und eskortiert

Ein sogenanntes Cayuco, ein einfaches Holzboot, ist am Freitag, dem 3. April 2026, mit 157 Menschen an Bord im Hafen von La Restinga auf El Hierro eingetroffen. Wie Rettungsdienste der Nachrichtenagentur EFE mitteilten, musste eine der Personen anschließend ins Insular-Krankenhaus von El Hierro gebracht werden. Die übrigen Migranten wurden erstversorgt.

Eskorte durch Seenotrettung nach Radarerkennung

Die spanische Guardia Civil hatte das Boot zunächst auf dem Radar entdeckt. Gegen 15:00 Uhr Ortszeit (Kanaren) meldeten sie einen Radarecho eines möglichen Migrantenbootes etwa 8 Seemeilen vor der Küste El Hierros. Die maritimen Kontrollstellen alarmierten daraufhin das Rettungsschiff „Salvamar Diphda“ der Seenotrettungsorganisation Salvamento Marítimo. Nur 25 Minuten später, um 15:25 Uhr, bestätigte die Besatzung der „Diphda“ die Sichtung des überladenen Cayucos und übernahm die Eskorte in den sicheren Hafen von La Restinga, wo man gegen 15:35 Uhr einlief.

Sieben Tage auf See: Herkunft aus Westafrika

Laut den Angaben, die die Bootsinsassen den Rettungskräften machten, befanden sie sich seit sieben Tagen auf See. Ihre gefährliche Überfahrt über den Atlantik hatte in Gunjur im westafrikanischen Gambia begonnen. An Bord befanden sich Menschen unterschiedlicher Nationalitäten. Neben Gambia stammen die Migranten aus den Ländern Senegal, Guinea-Conakry, Mauretanien, der Elfenbeinküste und Nigeria.

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