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Fast eine Tonne Haschisch bei Kontrolle im Hafen von Lanzarote sichergestellt

Routinekontrolle mit spektakulärem Ergebnis

Die Nationalpolizei hat in Arrecife auf Lanzarote einen 55-jährigen Mann als mutmaßlichen Täter eines Verbrechens gegen die öffentliche Gesundheit festgenommen. Er wurde auf frischer Tat ertappt, als er versuchte, fast eine Tonne Haschisch von Lanzarote nach Gran Canaria zu transportieren. Der Zugriff erfolgte im Hafen von Los Mármoles, einem der wichtigsten Fährhäfen der Insel.

Nervöses Verhalten weckt Verdacht

Die Intervention fand am Vormittag des 10. Februar im Rahmen einer routinemäßigen Kontrollmaßnahme der Drogengruppe der Kriminalpolizei des örtlichen Kommissariats in Arrecife statt. Die Beamten führten präventive Inspektionen an Fahrzeugen durch, die die Insel verließen oder betraten, um mögliche Drogentransporte aufzudecken. Während der Aktion fiel ihnen der Fahrer eines Transporters auf. Im Gespräch mit dem Mann bemerkten die Polizisten ein auffällig hohes Maß an Nervosität und Antworten, die sie als widersprüchlich einstuften. Dieses Verhalten weckte ihren Verdacht und veranlasste eine gründliche Durchsuchung des Fahrzeugs.

Fast eine Tonne Haschisch in Kartons versteckt

Im Inneren des Transporters fanden die Ermittler zahlreiche Kartons. Bei der Inspektion stellte sich heraus, dass diese eine betäubende Substanz enthielten. Die Polizei nahm den Fahrer sofort fest und brachte sowohl den Festgenommenen als auch das Fahrzeug zur Wache. Die offizielle Zählung ergab eine Gesamtmenge von 988 Kilogramm Haschisch, verteilt auf 24 Packstücke. Nach polizeilichen Schätzungen würde der Wert der Drogen auf dem illegalen Markt 1,6 Millionen Euro übersteigen.

Untersuchungshaft und laufende Ermittlungen

Der Festgenommene wurde der zuständigen Justizbehörde vorgeführt, die Untersuchungshaft anordnete, während die Ermittlungen weiterlaufen. Die Nationalpolizei betont, dass die Kontrollen in Häfen und anderen strategischen Punkten des Archipels kontinuierlich aufrechterhalten werden, um den Drogenhandel zu bekämpfen und die öffentliche Sicherheit zu stärken.

Häfen als Schlüsselstellen im Anti-Drogen-Kampf

Die Insellage der Kanaren macht ihre Hafeninfrastrukturen zu Schlüsselstellen für die Verhinderung von Straftaten im Zusammenhang mit Drogenhandel. Die Verstärkung von Inspektions- und Überwachungsmaßnahmen ist Teil der üblichen Einsatzstrategien der Polizeibehörde. Die Untersuchung bleibt offen, um zu klären, ob weitere Personen in den versuchten Drogentransport nach Gran Canaria verwickelt sind.

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