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144 Menschen aus Holzboot vor El Hierro gerettet

Großeinsatz der Seenotretter vor El Hierro

Die Seenotrettungszentrale (Salvamento Marítimo) hat am heutigen Dienstag, den 10. Februar 2026, alle 144 Insassen eines in Seenot geratenen Holzbootes (Cayuco) gerettet. Das Boot war etwa 53 Kilometer südlich der Kanareninsel El Hierro entdeckt worden. Die Geretteten wurden anschließend sicher in den Hafen von La Restinga auf El Hierro gebracht.

Entdeckung aus der Luft und koordinierte Rettungsaktion

Laut Angaben der Rettungskräfte wurde das Holzboot gegen 11:15 Uhr Ortszeit von einem Flugzeug der Seenotsicherheitsbehörde SASEMAR geortet. Umgehend wurden die Rettungsboote Salvamar Navia und Salvamar Diphda zu der Stelle entsandt. In einem koordinierten Manöver übernahmen die beiden Schiffe die Menschen von dem seeuntüchtigen Boot.

Zusammensetzung der Geretteten

Die Salvamar Navia brachte 64 Personen in den Hafen. Unter ihnen befanden sich 53 Männer, neun Frauen und zwei Minderjährige. Die Salvamar Diphda übernahm die verbleibenden 80 Personen, bei denen es sich ausschließlich um Männer handelte. Allen Geretteten konnte nach der langen und gefährlichen Überfahrt medizinische Versorgung an Land gewährt werden.

Zehn Tage auf dem Atlantik

Nach Informationen, die den Rettungskräften von den Insassen mitgeteilt wurden, war das Boot vor etwa zehn Tagen in Banjul, der Hauptstadt von Gambia in Westafrika, aufgebrochen. Die lange und strapaziöse Reise über den Atlantik endete glücklicherweise mit dieser erfolgreichen Rettungsaktion vor der Küste der kleinsten Kanareninsel.

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