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Hitze und Wellen: Kanaren warnen vor Extremwetter

Kanaren schalten auf Vorsicht: Hitze und Wellen im Anmarsch

Die kanarische Regierung hat über die Generaldirektion für Notfälle eine Vorwarnung wegen extremer Temperaturen ausgesprochen. Diese tritt ab Donnerstag, dem 23. Juli, um 11:00 Uhr in Kraft und betrifft die Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa. Hinzu kommt eine bereits seit Montag (20. Juli) aktive Warnung vor gefährlichem Seegang, die für mehrere Inseln gilt.

Temperaturen schießen in die Höhe

Wie die Regionalregierung in einer Mitteilung erklärt, basiert die Entscheidung auf Daten des staatlichen Wetterdienstes AEMET sowie weiteren verfügbaren Quellen. Die Maßnahmen erfolgen im Rahmen des spezifischen Notfallplans der Kanaren für Risiken durch extreme Wetterphänomene (PEFMA). Konkret betroffen sind die Südhälfte Fuerteventuras, der Osten, Süden und Westen sowie die Gipfelregionen Gran Canarias. Auf Teneriffa konzentrieren sich die höchsten Temperaturen auf den Süden des Ballungsraums sowie auf die südlichen Gebiete der Insel.

Die Prognosen sprechen eine deutliche Sprache: Die Höchsttemperaturen werden vor allem im Landesinneren, in den mittleren Höhenlagen und in den Gipfelregionen ansteigen. Auf Fuerteventura sind im Inland und an der Südostküste Werte von 30 bis 32 Grad zu erwarten. Auf Gran Canaria könnte das Thermometer in den Gipfellagen (Becken von Tejeda) sowie in den mittleren Höhenlagen über 500 bis 600 Meter die 34-Grad-Marke knacken. In den tiefer gelegenen Gebieten des Südostens sind lokal sogar bis zu 37 Grad möglich. Auch auf Teneriffa rechnen die Experten mit 30 bis 32 Grad in den mittleren und tieferen Lagen der Südseite und des Ballungsraums – mit lokalen Spitzenwerten von 34 Grad.

Starker Seegang: Wellen und Wind auf den Kanaren

Die Vorwarnung vor dem starken Wellengang gilt für die Inseln El Hierro, Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und La Graciosa. Besonders betroffen sind die Nord- und Ostküste El Hierros, die Ost-, Süd- und Westküsten Teneriffas und Gran Canarias sowie die Nordostküsten Lanzarotes und La Graciosas.

Die Meteorologen erwarten starke Nordostwinde in den interinsularen Meerengen, die zwischen Teneriffa und Gran Canaria sowie auf See südöstlich von Gran Canaria Geschwindigkeiten von 50 bis 61 km/h (Windstärke 7) erreichen können. Die Dünung wird rau: Vor der Nordostküste El Hierros kann die signifikante Wellenhöhe bis zu 3,25 Meter betragen, an den übrigen Nord- und Ostküsten dieser Insel werden es über zwei Meter. Vor der Südostküste Teneriffas und der Westküste Gran Canarias könnten die Wellen die 2,5-Meter-Marke überschreiten. Vor den Nordostküsten Lanzarotes und La Graciosas liegen die Werte zwischen zwei und 2,5 Metern. Vereinzelt kann die doppelte Höhe dieser Werte erreicht werden.

Verhaltensregeln: So schützen Sie sich vor Hitze und Wellen

Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, die Selbstschutzempfehlungen der Generaldirektion für Notfälle zu befolgen. Dazu gehört, sich während der heißesten Stunden des Tages nicht der prallen Sonne auszusetzen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und die Küstenbereiche bei starkem Wellengang zu meiden. Wer sich an den Stränden aufhält, sollte die Warnschilder und die Anweisungen der Rettungskräfte unbedingt beachten.

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