Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Vorwarnstufe für alle Inseln aktiviert
Die Generaldirektion für Notfälle der Kanarischen Regierung hat ab diesem Montag, dem 14. September, um 11.00 Uhr die Vorwarnstufe wegen hoher Temperaturen auf allen Inseln ausgerufen. Die Maßnahme fällt mit der Aktivierung der Vorwarnstufe wegen einer großflächigen Calima ab 00.00 Uhr zusammen – ein Wetterereignis, das intensive Hitze und aufgewirbelten Staub bis mindestens Dienstag miteinander kombiniert.
Temperaturen bis zu 37 Grad – Fuerteventura und Lanzarote an der Spitze
Wie die Regionalregierung mitteilte, werden für Montag und Dienstag hohe Temperaturen erwartet, deren Intensität je nach Insel unterschiedlich ausfällt. Die Vorhersage wird weiter beobachtet, da eine Aktualisierung der Wetterwarnungen möglich ist. Fuerteventura wird die höchsten Werte verzeichnen, mit Höchsttemperaturen von bis zu 37 Grad und darüber hinaus. Auf Lanzarote können 36 Grad erreicht werden. Die Hitze betrifft am Montag zunächst die Inselinneren beider Inseln und dehnt sich im Laufe des Dienstags auf die Küstenregionen im Süden und Südosten aus.
Gran Canaria: Spitzenwerte bis 37 Grad im Süden
Auf Gran Canaria können ab Montag in weiten Teilen des Südens und Westens Temperaturen von 34 Grad erreicht werden, mit örtlichen Spitzenwerten von 35 Grad. Am Dienstag sind lokal bis zu 37 Grad in Gebieten der südlichen Inselhälfte möglich, wobei sich diese Werte bis auf die Südostküste ausdehnen könnten. Zudem könnten mehrere Bereiche der mittleren Höhenlagen im Norden Gran Canarias am Dienstag 34 bis 35 Grad erreichen.
Teneriffa: Hitze in Höhenlagen und im Ballungsraum
Auf Teneriffa werden am Montag Temperaturen zwischen 32 und 33 Grad in den mittleren Höhenlagen und den Hochlagen des Südens und Westens sowie in Teilen des Ballungsraums erwartet. Am Dienstag könnten in den mittleren Lagen des Südens örtlich 35 Grad und an der Südseite des Ballungsraums bis zu 36 Grad erreicht werden.
La Gomera, La Palma und El Hierro: Auch die kleineren Inseln betroffen
La Gomera könnte am Dienstag zwischen 34 und 35 Grad in den Hochlagen und den mittleren Höhenlagen des Südens verzeichnen, Werte, die sogar die Westküste erreichen könnten. Auf La Palma bewegen sich die Höchstwerte am Montag um die 30 Grad in den mittleren Lagen von Tijarafe, der Caldera de Taburiente und El Paso. Am Dienstag könnten sie in diesen Gebieten sowie in den mittleren Lagen des Nordwestens auf bis zu 32 Grad steigen, während in der Gesamtheit der mittleren Lagen und Hochlagen La Palmas bis zu 31 Grad erwartet werden. Auf El Hierro könnten die Temperaturen am Dienstag in weiten Teilen der Insel zwischen 31 und 32 Grad erreichen, ausgenommen die Küsten, wo sie etwas moderater ausfallen. In El Pinar und den Hochlagen des Nordostens könnten die Thermometer 33 bis 34 Grad anzeigen.
Saharastaub: Luftqualität vielerorts ungünstig bis sehr ungünstig
Zu diesem Hitzeereignis gesellt sich ab der Nacht zum Montag ein großflächiger Calima-Eintrag auf den Kanaren. Der in der Luft schwebende Saharastaub führt in verschiedenen Gebieten des Archipels zu einer ungünstigen bis sehr ungünstigen Luftqualität. Die höchsten Konzentrationen werden in den Tieflagen von Lanzarote und Fuerteventura erwartet, wo ab Montagmorgen mehr als 100 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten werden. In den mittleren Lagen und Hochlagen der übrigen Inseln kann die Partikelkonzentration 75 Mikrogramm pro Kubikmeter übersteigen und punktuell 100 erreichen, mit besonderer Auswirkung in den mittleren und hohen Zonen von Gran Canaria und La Palma.
Gesundheitsrisiko durch Hitze und Staub
Die Aktivierung beider Vorwarnstufen erfolgt auf Grundlage der Vorhersagen der Staatlichen Wetteragentur (Aemet) und in Anwendung des Spezifischen Notfallplans der Kanaren für Risiken durch widrige Wetterereignisse (Pefma). Die Kanarische Regierung weist darauf hin, dass die Kombination aus Hitze und Calima gesundheitliche Probleme verursachen oder verschlimmern kann, insbesondere bei Menschen mit chronischen, Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie bei Minderjährigen, älteren Menschen und anderen gefährdeten Gruppen. Die Generaldirektion für Notfälle ruft die Bevölkerung dazu auf, die offiziellen Warnungen zu verfolgen und die Empfehlungen zum Selbstschutz während dieses Ereignisses zu befolgen.
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