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Kanaren starten Schuljahr 2026/2027 mit 29.254 Lehrkräften
Das Bildungsministerium der Kanarischen Inseln hat das Schuljahr 2026/2027 mit insgesamt 29.254 Lehrkräften begonnen. Nach Angaben des zuständigen Ressorts für Bildung, Berufsausbildung, körperliche Aktivität und Sport bedeutet dies einen Zuwachs von 763 Stellen im Vergleich zum Beginn des vorherigen Schuljahres, als 28.491 Lehrkräfte gezählt wurden.
Bildungsminister zieht Bilanz im Parlament
Dies hob der zuständige Bildungsminister Poli Suárez an diesem Dienstag während seiner Rede im Parlament der Kanarischen Inseln hervor. Dort zog er Bilanz über den Schuljahresbeginn und erläuterte unter anderem die Verstärkung des Personals sowie die vorgenommenen Einstellungen, mit denen den Bedürfnissen der Bildungseinrichtungen des Archipels entsprochen werden soll.
Deutlicher Schwerpunkt auf inklusiver Bildung
Eine der wichtigsten Verstärkungen im Lehrkörper betrifft die Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Unterstützungsbedarf. Hier wurden 274 zusätzliche Fachkräfte eingestellt: 183 Lehrkräfte für Sonderpädagogik (PT), 65 Beratungslehrkräfte für Bildungsorientierung sowie 26 Lehrkräfte für Hör- und Sprachförderung. Dieser Zuwachs festigt nach Angaben der kanarischen Regierung eine der Prioritäten des Ministeriums in der aktuellen Legislaturperiode, die darauf abzielt, die Vielfalt besser zu berücksichtigen und den Weg zu einer inklusiveren Bildung voranzutreiben.
Rekordgeschwindigkeit bei den Einstellungen
Suárez betonte den großen Einsatz und die Hingabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Ministeriums, die dieses enorme Volumen an Einstellungen in Rekordzeit in den ersten Septemberwochen und praktisch ohne Zwischenfälle bewältigt hätten. Der Minister dankte ihnen für ihr Engagement und dafür, dass sie mit ihrer bemerkenswerten Arbeit dazu beigetragen hätten, dass der Start des Schuljahres 2026/2027 auch bei der Zusammensetzung der Lehrerkollegien normal verlaufen sei.
Weniger als ein Prozent der Einstellungen musste korrigiert werden
Nach Angaben des Ministeriums mussten statistisch weniger als ein Prozent dieser Einstellungen nachträglich korrigiert werden. Die registrierten Fälle – 40 im Lehrkörper der Grundschulen und 35 in der Sekundarstufe bei insgesamt 3.759 Einstellungen – betrafen hauptsächlich Fristen bei der Meldung von Krankheitsausfällen einzelner Beamter oder Doppelerfassungen, die praktisch unmittelbar geklärt werden konnten.
Über 12.800 Einstellungen von Vertretungskräften bis Mitte September
Bis zum vergangenen Freitag, dem 18. September, hatte die Generaldirektion für Personal und Lehrkräfteausbildung unter der Leitung von Mónica Ramírez insgesamt 12.838 Einstellungen von Vertretungskräften vorgenommen. Davon entfallen 10.529 auf Vollzeitstellen für das gesamte Schuljahr, 204 auf Vollzeitstellen bis zum 30. Juni und 1.014 auf Teilzeitstellen bis zu diesem Datum. Hinzu kommen weitere 1.051 Einstellungen zur Abdeckung von Vertretungen in Vollzeit, mit denen unvorhergesehene Bedarfe abgedeckt werden sollen, die zu Beginn des Schuljahres an den Bildungseinrichtungen aufgetreten sind.
Geordnetes Verfahren für die Stellenvergabe
Für die Nachvergabe und die Einstellungen zum Schuljahresbeginn hat das Ministerium einen spezifischen Zeitplan aufgestellt, um die Zuweisungen zu ordnen und sicherzustellen, dass Lehrkräfte, die auf den Beschäftigungslisten besser platziert sind, Zugang zu besseren Stellen erhalten. Nach dieser Reihenfolge hat die Abteilung im September 3.759 Einstellungen für Stellen vorgenommen, die nach der im Juli erfolgten Vergabe frei wurden, sowie für Genehmigungen, Freistellungen, verschiedene verwaltungsrechtliche Situationen oder Ausfälle. Etwa 400 davon betreffen Beamte auf Lebenszeit, die im August die Genehmigung erhielten, in ihren Herkunftsregionen Dienst zu leisten. Dadurch konnten diese Stellen mit Bewerbern von den kanarischen Beschäftigungslisten besetzt werden, zusätzlich zu weiteren 500, die bereits zuvor genehmigt und vergeben worden waren.
Zusätzliche Angebote für schwer zu besetzende Stellen
Darüber hinaus hat das Bildungsministerium im selben Einstellungsverfahren rund 400 Online-Angebote für die Sekundarstufe und mehr als 50 für den Grundschullehrkörper veröffentlicht. Damit sollen Teilzeitstellen, besondere Positionen mit zusätzlichen spezifischen Anforderungen sowie Stellen besetzt werden, für die auf den entsprechenden Listen keine verfügbaren Personen vorhanden sind.
Weiterer Ausbau der Personaldecke im laufenden Schuljahr
Der von Poli Suárez geleitete Bereich wird nach eigenen Angaben weiter daran arbeiten, den im Laufe des Schuljahres entstehenden Bedarf zu decken, um eine angemessene Betreuung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
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