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Gran Canaria gründet Institut für Museumsverwaltung

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Gran Canaria gründet zentrales Museumsinstitut

Der Inselrat von Gran Canaria hat am Donnerstag in einer außerordentlichen Sitzung die Satzung verabschiedet, die den rechtlichen und organisatorischen Rahmen für ein neues Institut zur umfassenden Verwaltung der Inselmuseen schafft. Das neue Museumsinstitut von Gran Canaria ermöglicht es, die sieben vom Inselrat betriebenen Museumseinrichtungen gemeinsam zu organisieren und zu koordinieren – darunter das Museum der Schönen Künste (MUBEA), dessen Eröffnung laut Mitteilung der Inselverwaltung für diesen Dezember geplant ist.

Sieben Museen unter einem Dach

Unter dem Dach des neuen Instituts werden künftig das Kolumbushaus, das Casa-Museo Pérez Galdós, das Museum und der Archäologische Park Cueva Pintada, das Casa-Museo Antonio Padrón, das Casa-Museo León y Castillo, das Casa-Museo Tomás Morales sowie das bereits erwähnte MUBEA verwaltet. Der vom Inselparlament mit den Stimmen der Regierungsfraktionen (NC-PSOE) gebilligte Beschluss legt den rechtlichen und organisatorischen Rahmen der Museen von Gran Canaria fest. Das neue Fachgremium übernimmt die Verwaltung der Inselmuseen mit dem Ziel, Verwaltungsabläufe zu vereinheitlichen, Ressourcen zu koordinieren und die Planung von Aktivitäten rund um Erhalt, Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes zu erleichtern.

Ein Schritt zur Modernisierung der Museumslandschaft

Der Präsident des Inselrats von Gran Canaria, Antonio Morales, erklärte, die Gründung des Instituts sei „ein wichtiger Schritt, um die Verwaltung unseres Museumsnetzes zu stärken und zu modernisieren“. Zu den Aufgaben des neuen Verwaltungsorgans gehören der Schutz, die Katalogisierung, die Restaurierung und die Ausstellung des kulturellen Erbes sowie die Förderung von Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftsaktivitäten und die Einrichtung von Kooperationen mit anderen Institutionen.

Neue Verwaltungsstruktur mit Bürgerbeteiligung

Das Institut erhält einen Verwaltungsrat mit höchstens neun Mitgliedern, in dem sowohl institutionelle als auch fachliche Vertreter sitzen. Hinzu kommen eine Präsidentschaft und eine Geschäftsführung sowie ein Fachbeirat, an dem die Museumsleitungen mitwirken, um die Koordination und die Erstellung der Programmplanung zu erleichtern und den Bedarf zu ermitteln. Die verabschiedete Satzung sieht zudem die Möglichkeit vor, Gremien für kommunale Zusammenarbeit, Bürgerbeteiligung und wissenschaftliche Beratung einzurichten. Vorgesehen sind außerdem eine Bürgerbeteiligungskommission, ein kommunaler Museumsausschuss und ein wissenschaftlicher Beirat, die als Räume für Beratung, Zusammenarbeit und die Formulierung von Vorschlägen dienen sollen.

Gemeinsame Planung bei Wahrung der Identität

Mit dieser neuen Struktur sollen die Bedürfnisse der sieben Inselmuseen gemeinsam angegangen werden, ohne die Identität und die Besonderheiten der einzelnen Häuser aufzugeben. Zugleich wird die Koordination der Mittel für den Erhalt, die Erforschung und die Vermittlung des kulturellen Erbes von Gran Canaria erleichtert, wie der Inselrat in seiner Mitteilung abschließend erklärte.

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