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Erneute Erdbeben vor Anaga: Sechs Nachbeben registriert

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Sechs Nachbeben in der Nacht

Nach dem Schrecken am Mittwochnachmittag hat die Erde vor der Küste von Anaga erneut gebebt. In der Nacht zum Donnerstag registrierte das Instituto Geográfico Nacional (IGN) insgesamt sechs Nachbeben. Sie reihen sich an eine Serie von vier stärkeren Erdstößen, die am Mittwochnachmittag nördlich von Punta Hidalgo gemessen wurden – das stärkste davon erreichte eine Magnitude von 3,6.

Die neuen Bewegungen begannen gegen 22:30 Uhr und ebbten erst gegen zwei Uhr morgens ab. Alle Beben wurden in einer Tiefe von mehr als 30 Kilometern registriert. Die meisten hatten eine Magnitude unter 2, lediglich das erste Beben der neuen Serie erreichte eine Stärke von 2,4 mbLg. Von der Bevölkerung blieben die Erschütterungen unbemerkt.

IGN-Chef beruhigt: Kein Zusammenhang mit Vulkanaktivität

„Was wir sehen, scheint konsistent mit Nachbeben der ersten Erdstöße zu sein“, erklärt Itahiza Domínguez, Direktor des IGN auf den Kanaren. Der Wissenschaftler betont, dass es aufgrund der großen Tiefe schwierig sei, die genaue Ursache zu bestimmen. Einen Zusammenhang mit der seismovulkanischen Aktivität, die auf Teneriffa seit 2016 beobachtet wird, schließt er jedoch klar aus.

Die Behörden bleiben wachsam, eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand jedoch nicht. Weitere Informationen folgen.

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