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Gran Canaria: Stadion-Umbau für WM 2030 vergeben

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Umbau des Estadio de Gran Canaria für die WM 2030 vergeben

Die Vergabekommission des Instituto de Deportes des Cabildo de Gran Canaria hat vorgeschlagen, den Umbau des Inselstadions für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 an die Unternehmen OHLA und Sando zu vergeben. Die beiden Firmen haben sich verpflichtet, das Projekt für 206,3 Millionen Euro umzusetzen (192,8 Millionen Euro netto zuzüglich der kanarischen Umsatzsteuer IGIC). Damit liegt das Angebot 28,5 Millionen Euro unter dem ursprünglichen Ausschreibungsbudget von 234,8 Millionen Euro.

Fertigstellung ein Jahr vor Turnierbeginn

Wie das Cabildo de Gran Canaria als Eigentümer des Stadions mitteilte, sehen OHLA und Sando eine Bauzeit von 30 Monaten vor. Damit stünde die Sportinfrastruktur ein Jahr vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft zur Verfügung. Der Vergabevorschlag hat allerdings noch vorläufigen Charakter, betont die Inselverwaltung. Sie hebt zugleich hervor, dass keines der drei Bieterkonsortien ein ungewöhnlich niedriges Angebot abgegeben habe, das einen Ausschluss gerechtfertigt hätte.

Vertragsunterzeichnung Ende November geplant

Nach Abschluss der Öffnung und Bewertung aller Angebotsumschläge des Vergabeverfahrens stehen dem Vorgang nun die weiteren Verwaltungsschritte bevor. Vorgesehen ist, dass der Vertrag Ende November unterzeichnet werden kann. Ab diesem Zeitpunkt könnten dann die Bauarbeiten beginnen.

Umfangreiche Eingriffe in die Sportstätte

Das Projekt sieht umfangreiche Maßnahmen an der Sportstätte vor. Dazu zählen der Abriss mehrerer Bauwerke, die ersetzt werden müssen, um die neue Konfiguration des Stadions umzusetzen. Anschließend sollen neue Bauelemente errichtet und die Dachkonstruktion montiert werden.

Erste Ausschreibung war ohne Ergebnis geblieben

Um den Umbau des Estadio de Gran Canaria hatten sich drei Unternehmensgruppen beworben: OHLA gemeinsam mit Sando, Ferrovial mit San José e Iniciativas Canarias sowie Sacyr mit Construplan und Bitumex. Eine erste Ausschreibung war vor dem Sommer ohne Ergebnis geblieben.

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