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Flughäfen: Kanaren und Staat vertagen Schlüsselgespräch

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Gespräche über Flughafen-Zukunft verschoben

Die Regierungen der Kanarischen Inseln und des spanischen Staates haben das für diesen Montag geplante technische Treffen auf die zweite Septemberhälfte verschoben. Eigentlich sollte bei dem Termin die weitere Zusammenarbeit bei der Verwaltung der acht Flughäfen von allgemeinem Interesse auf dem Archipel vertieft werden. Wie die Regionalregierung mitteilte, dient die Verschiebung dazu, beiden Verwaltungen mehr Zeit zu geben, um sämtliche technischen Inhalte vorzubereiten, die in den letzten Wochen aufgrund der angespannten Lage in Ceuta nicht behandelt werden konnten.

Hohe Vertreter beider Seiten beteiligt

An dem Treffen hätten auf staatlicher Seite die Staatssekretärin für Territorialpolitik, Myriam Álvarez Páez, sowie der Staatssekretär für Verkehr und Nachhaltige Mobilität, José Antonio Santano, teilnehmen sollen. Für die Kanarischen Inseln waren die Ministerin für Präsidentschaft, öffentliche Verwaltungen, Justiz und Sicherheit, Nieves Lady Barreto, sowie der Vizeminister der Präsidentschaft, Alfonso Cabello, vorgesehen.

Alfonso Cabello, der zugleich als Sprecher der Kanarischen Regierung fungiert, erklärte nach einer Anfang der Woche abgehaltenen Regierungssitzung, dass das Ziel des nächsten, nun auf die zweite Monatshälfte verschobenen Treffens darin bestehe, die im Frühsommer erzielten Vereinbarungen weiterzuentwickeln. Man werde die Entwürfe analysieren, an denen beide Seiten während des Sommers gearbeitet hätten, so Cabello. Die Verhandlungen würden dabei zwei getrennte Bereiche der Flughafenverwaltung umfassen.

Zwei Bereiche, eine Verhandlung

Zum einen solle die Situation der Flughäfen untersucht werden, die nicht von allgemeinem Interesse sind. In diesem Punkt habe man bereits bedeutende Fortschritte in Kompetenzfragen erzielt, wenngleich noch die genaue Dimension der personellen und technischen Ressourcen geklärt werden müsse, die die Kanaren für die Ausübung dieser Zuständigkeiten benötigen. Cabello kündigte an, dass die Kanarische Regierung mit einem spezifischen Finanzierungsbogen zu dem Treffen erscheinen werde, in dem die benötigten Profile und Mittel für die Wahrnehmung der Kompetenzen an diesen Flughäfen detailliert aufgeführt seien.

Zum anderen werde ebenso die Verwaltung der Flughäfen von allgemeinem Interesse thematisiert. In diesem Zusammenhang erinnerte der Sprecher daran, dass die Kanaren und der Staat die Schaffung eines bilateralen Flughafenorgans zwischen beiden Verwaltungen vereinbart hätten. Offen sei noch, wie verbindlich die Stellungnahmen dieses neuen Gremiums sein werden und welche Art von Berichten es erstellen darf.

Die Kanarische Regierung halte an ihrer Position fest, dass dieses Organ die Befugnis erhalten solle, verbindliche Gutachten zu bestimmten, für die Autonome Gemeinschaft als entscheidend erachteten Fragen abzugeben – etwa in Bezug auf Investitionen, betonte der Sprecher abschließend.

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