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GC-3: Viadukt Guiniguada nach Abdichtung wieder voll befahrbar

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Früher als geplant: GC-3 bei Las Palmas wieder komplett offen

Gute Nachrichten für alle Autofahrer auf Gran Canaria: Die Hauptabdichtungsarbeiten am Viadukt Guiniguada der Circunvalación (GC-3) sind abgeschlossen. Bereits am Montagnachmittag konnte die Fahrbahn in Richtung Süden wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden. Das gab die für Infrastruktur zuständige Abteilung des Cabildo bekannt, die von Vizepräsident Augusto Hidalgo geleitet wird.

Rekordtempo: 16 statt 29 Tage Bauzeit

Besonders bemerkenswert ist die Geschwindigkeit der Bauarbeiten: Statt der geplanten 29 Tage benötigten die Arbeiter nur 16 Tage für die Abdichtung der wichtigen Brückenkonstruktion. Damit wurde der ursprünglich für den 30. August anvisierte Abschluss um satte 13 Tage vorverlegt. Am letzten Arbeitstag wurde in den Morgenstunden die finale Deckschicht aus einem speziellen Mikrobelag aufgebracht, der Regenwasser deutlich schneller ableitet als herkömmlicher Asphalt. Drei Straßenfertiger arbeiteten dabei gleichzeitig, anschließend wurden die weißen Fahrbahnmarkierungen aufgebracht, bevor die Vollsperrung aufgehoben wurde.

Bereits die erste Bauphase hatte gezeigt, dass die beteiligten Teams Höchstleistungen erbringen: Der nördliche Fahrbahnabschnitt wurde nach nur sieben Tagen freigegeben, der südliche nach neun Tagen – jeweils deutlich unter den geplanten 15 Tagen. Das Cabildo lobte in einer Stellungnahme ausdrücklich die koordinierte Arbeit der technischen Verantwortlichen der Bauabteilung sowie der Baufirma Lopesan und aller beteiligten Arbeiter.

20.000 Quadratmeter neue Abdichtung

Insgesamt wurden auf den beiden Brückenträgern des Viadukts mehr als 20.000 Quadratmeter Bitumenbahn verlegt – auf beiden Fahrbahnen zusammen. Für das Verschweißen der Bahnen wurden rund 300 Propangas-Flaschen benötigt. Diese Technologie soll die Infrastruktur dauerhaft wasserdicht machen und verhindern, dass Wasser in den Hohlkasten des Trägers und an die darin verlaufenden Stahlseile gelangt. Genau diese Seile waren vor einigen Jahren gebrochen, was die Notwendigkeit der Sanierung unterstrichen hat. Es ist das erste Mal in der über 20-jährigen Geschichte des Viadukts, dass diese entscheidende Abdichtungsmaßnahme durchgeführt wird.

Rückbau und Erneuerung in Zahlen

Bevor die neuen Abdichtungsbahnen verlegt werden konnten, musste die alte Fahrbahndecke gründlich abgefräst werden. Die Arbeiter von Lopesan entfernten dabei rund zehn Zentimeter des alten Asphalts, bis fast auf die Betonstruktur der Brücken. Insgesamt fielen bei den 16 Arbeitstagen auf beiden Brückenträgern 1.650 Kubikmeter alter Asphalt an, die mit 138 Lastwagen zu einer Behandlungsanlage transportiert wurden.

Nach dem Verlegen der Abdichtungsbahnen erhielten beide Brücken eine neue Asphaltdecke in zwei Schichten: eine Zwischenschicht und eine Deckschicht aus Mikrobelag. Die Fahrbahn in Richtung Norden wurde zunächst nur mit der Zwischenschicht versehen, um die Freigabe nicht zu verzögern. Aus diesem Grund sind die Markierungen dort derzeit noch gelb. In den kommenden Wochen soll die Deckschicht aus Mikrobelag in diesem Abschnitt dann bei nächtlichen Sperrungen aufgebracht werden.

Teil eines Großprojekts zur Fahrbahnerneuerung

Die Abdichtungsarbeiten sind Teil einer umfassenden Sanierung: Insgesamt werden 11 Kilometer der Circunvalación erneuert. Der Auftrag für das Gesamtpaket wurde im vergangenen Jahr für 18.722.343 Euro vergeben. Die Arbeiten laufen seit mehreren Monaten, überwiegend in den Nachtstunden. Die Abdichtung des Viadukts entspricht dabei dem Los 2, das von Lopesan Asfaltos y Construcciones ausgeführt wird. Allein auf diese Maßnahme entfallen 2,2 Millionen Euro des Gesamtvolumens. Die weiteren Erneuerungsarbeiten an der wichtigen Ringstraße von Las Palmas werden in den kommenden Wochen fortgesetzt – selbstverständlich weiterhin nachts, um den Verkehr nicht zu beeinträchtigen. Der Abschluss aller Arbeiten ist für November geplant.

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