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Pedris Stolz: Tegueste – Das besondere Dorf auf Teneriffa

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Mehr als nur ein Zuhause

Man sagt, dass es etwas Besonderes ist, aus einem Dorf zu kommen. Man hat immer ein Zuhause, in das man zurückkehren kann – und das geht weit über die eigenen vier Wände hinaus. Die Heimat liegt in der Familie, aber auch in den Nachbarn, in den Schulfreunden, die fortziehen, wenn sie erwachsen werden, aber in den Ferien immer zurückkehren, und in jenen Gesprächen zwischen Jung und Alt, die dafür sorgen, dass die Bräuche und Traditionen einer Region niemals verloren gehen. Genau dieses Gefühl erlebt der Fußballer Pedri wohl jedes Mal, wenn er nach Tegueste zurückkehrt – dem Ort, in dem er aufgewachsen ist und auf den er immer stolz ist. Erst vor wenigen Wochen, als er in seine Heimat zurückkehrte, um nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft mit der spanischen Nationalmannschaft geehrt zu werden, wurde dies deutlich. „Die Nähe und Zuneigung so vieler Menschen zu spüren und die WM mit meinen Leuten zu feiern, war genauso schön wie der Sieg selbst. Ich bin sehr stolz, von der besten Insel und dem besten Dorf der Welt zu kommen: TEGUESTE“, schrieb er damals in seinen sozialen Medien. Eine Botschaft, die keinen Zweifel daran lässt, was der Spieler des FC Barcelona für seine Heimat empfindet.

Ein Juwel im Nordosten Teneriffas

Gelegen in der nordöstlichen Region der Insel, ist Tegueste nicht nur für Pedri ein ganz besonderer Ort, sondern auch für viele Einwohner Teneriffas. Die Gemeinde verfügt über ein traumhaftes Ambiente, umgeben von den Bergen des Macizo de Anaga. Obwohl Tegueste selbst keine eigene Küste hat, liegt es doch nur einen Steinwurf vom Meer entfernt. Der Ort besticht durch seine Ruhe und Überschaubarkeit: Weniger als 12.000 Einwohner zählt die Gemeinde, die sich traditionell der Landwirtschaft verschrieben hat. Ein Spaziergang durch das historische Künstlerische Ensemble der Gemeinde offenbart schnell den bäuerlichen Charakter des Ortes: Zahlreiche Gebäude von kulturellem Erbe bewahren bis heute die Merkmale und Eigenheiten ländlicher Traditionen, wie sie in vergangenen Zeiten auf den Kanaren allgegenwärtig waren.

Still und beschaulich – bis die Romería ruft

Und wie könnte es anders sein: Was Tegueste letztlich zu einem ganz besonderen Fleckchen Erde macht, sind seine Menschen. Obwohl der Ort also für seine Beschaulichkeit bekannt ist, gibt es Momente, in denen Tegueste förmlich „überläuft“ vor Besuchern. Das ist der Verdienst seiner Romería, einer der beliebtesten und traditionsreichsten Prozessionen der gesamten Insel. Jedes Jahr am letzten Sonntag im April strömen tausende Menschen in das Dorf, um bei Musik, kulinarischen Köstlichkeiten und lebendigen Inseltraditionen ausgelassen zu feiern. Dann verwandelt sich das beschauliche Dorf in ein pulsierendes Zentrum kanarischer Volkskultur – ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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