Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.
Schlag gegen Drogenschmuggel im Atlantik
Der Guardia Civil ist im Süden von Gran Canaria ein schwerer Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel gelungen. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, beschlagnahmten die Beamten 3.360 Kilogramm Kokain. Die Drogen waren in 139 Pakete verpackt und an Bord eines Schnellboots transportiert worden. Die fünf Besatzungsmitglieder des Bootes wurden festgenommen.
Bei den Verdächtigen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 21 und 41 Jahren. Sie wurden noch am selben Tag in Gewahrsam genommen und sollen am Samstag dem zuständigen Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Ihnen werden Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit wegen Drogenhandels, schwerer Ungehorsam, illegaler Waffenbesitz und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
Fluchtversuch nach Verfolgungsjagd gescheitert
Das halbstarre Schnellboot, ausgestattet mit mehreren hochleistungsfähigen Außenbordmotoren, wurde etwa 70 Seemeilen südlich der Insel entdeckt. Als die Beamten des Servicio Marítimo der Guardia Civil erkannten, dass es sich um ein mutmaßliches Drogenschmuggelboot handelte, forderten sie die Besatzung zum Anhalten auf. Diese ignorierte die Anweisung jedoch und versuchte zu fliehen.
Es folgte eine Verfolgungsjagd auf hoher See. Das Schmuggelboot versuchte mehrfach, durch Ausweichmanöver zu entkommen, doch die Beamten blieben ihm auf den Fersen. Letztlich scheiterte der Fluchtversuch, und die fünf Insassen konnten überwältigt und festgenommen werden.
Bewaffnet mit Kriegswaffen: Sturmgewehr und Maschinenpistole an Bord
Besonders brisant ist der Fund an Bord des Schnellbootes: Die Besatzung führte ein Sturmgewehr und eine leichte Maschinenpistole mit sich. Wie die Guardia Civil in ihrer Mitteilung betont, ist der Besitz solcher Langwaffen für Privatpersonen in Spanien vollständig verboten. Die Beamten gehen davon aus, dass die Drogenschmuggler die Waffen dabeihatten, um sich gegen Angriffe rivalisierender krimineller Organisationen zu verteidigen.
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