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Calima und Hitze: Kanaren starten mit bis zu 36 Grad ins Wochenende

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Extremtemperaturen im Süden erwartet

Die Kanarischen Inseln erwartet an diesem Wochenende ein erneuter Hitzeschub mit Saharastaub. Die Staatliche Wetteragentur Aemet prognostiziert für die kommenden Tage Höchstwerte von bis zu 36 Grad in südlich ausgerichteten Lagen – insbesondere auf Gran Canaria dürfte das Thermometer diese Marke knacken.

In Santa Cruz de Tenerife bewegen sich die Temperaturen voraussichtlich zwischen 23 und 31 Grad. In den tiefer gelegenen Gebieten des Südens sowie an der Südflanke des Ballungsraums sind jedoch bis zu 30 Grad möglich.

Waldbrandgefahr: Teneriffa ergreift Schutzmaßnahmen

Angesichts der sich zuspitzenden Wetterlage hat der Inselrat (Cabildo) von Teneriffa vorsorglich die Waldbrand-Schutzstufe aktiviert. Im gesamten Südsektor der Insel gilt ab sofort der Gefahrengrad 1, der bis auf Weiteres – also bis zum Erlass einer neuen Verfügung – in Kraft bleibt.

Diese Einstufung bringt konkrete Verbote mit sich: Das Abbrennen von landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Pflanzenresten ist ebenso untersagt wie offene Feuer im Freien oder das Rauchen in Waldnähe. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, die Regelungen strikt einzuhalten, um die Brandgefahr in der trockenen Vegetation nicht weiter zu erhöhen.

Calima legt sich über den Archipel

Bereits seit Freitag trübt eine Calima-Wolke den Himmel über den Inseln. Besonders betroffen ist die östliche Provinz, wobei Experten weitere Staubnachschübe aus Afrika nicht ausschließen. Die Generaldirektion für Notfälle der Kanarischen Regierung hat deshalb den Voralarm wegen Schwebestaub afrikanischen Ursprungs ausgerufen. Grundlage dafür ist der spezifische Notfallplan für adverse Wetterphänomene (PEFMA), der auf den Vorhersagen der Aemet basiert.

Die höchsten Partikelkonzentrationen wurden bislang auf Fuerteventura, Lanzarote und der Nachbarinsel La Graciosa gemessen. Doch auch über Gran Canaria liegt bereits eine deutliche Staubschicht in der Luft. Die Behörden warnen: Sollten sich über dem afrikanischen Kontinent erneut Konvektionssysteme bilden, könnte dies zu einem weiteren Anstieg der Feinstaubbelastung führen und die Sichtweiten zusätzlich verringern.

Gesundheitsrisiken: So schützen Sie sich vor dem Staub

Calima ist nicht nur ein optisches Phänomen, sondern birgt konkrete Gesundheitsgefahren. Die schwebenden Partikel können bestehende Erkrankungen verschlimmern – allen voran bei Menschen mit chronischen Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Problemen. Die Notfallbehörden raten daher dringend dazu, Türen und Fenster geschlossen zu halten und unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden.

Wer unter einer chronischen Lungenerkrankung leidet, sollte konsequent die gewohnte Medikation einnehmen. Zudem empfehlen die Experten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und trockene Räume zu meiden. Körperliche Anstrengung ist während der Staubphase tabu. Sollten Symptome auftreten, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen.

Verkehrssicherheit bei schlechter Sicht

Die reduzierte Sichtweite macht auch dem Straßenverkehr zu schaffen. Autofahrer werden eindringlich ermahnt, ihre Geschwindigkeit anzupassen und das Abblendlicht einzuschalten. Besonders auf den Berg- und Küstenstraßen des Archipels kann die Staubschicht die Sicht erheblich beeinträchtigen – Vorsicht ist hier das oberste Gebot, bis sich die Wetterlage wieder beruhigt hat.

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