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Kanarenresidenten: Urlaub am liebsten auf den eigenen Inseln

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Studie: Die Kanaren als Nr. 1 im eigenen Urlaubsplan

Wohin zieht es die Bewohner der Kanarischen Inseln in den Urlaub? Die Antwort ist eindeutig: auf die Kanaren. Der Archipel ist das bevorzugte Reiseziel der eigenen Bevölkerung – noch vor dem spanischen Festland und internationalen Destinationen. Das belegt der Bericht „Tendenzen im Reiseverhalten der kanarischen Bevölkerung“, erstellt von der Marketing- und Kommunikationsagentur 22GRADOS auf Basis der Studie AIMC Marcas 2026.

Profil des kanarischen Urlaubers: erwachsen, etabliert, reiselustig

Die Untersuchung zeichnet ein detailliertes Bild des Reisenden und räumt gleich mit einem weit verbreiteten Klischee auf: Nicht die jüngste Generation dominiert den Inlandstourismus. Im Zentrum steht vielmehr ein erwachsenes, gefestigtes Profil – besonders ausgeprägt bei den 35- bis 54-Jährigen. Diese Altersgruppe ist es, die das Reisen zwischen den Inseln massgeblich vorantreibt.

Der wichtigste Befund der Studie ist jedoch die enorme Bedeutung des interinsularen Tourismus. Die Kanaren festigen damit nicht nur ihren Ruf als internationales Touristenziel, sondern erweisen sich auch als erste Wahl für die eigene Bevölkerung. Dieses Verhalten stärkt das Potenzial des heimischen Marktes erheblich und eröffnet Reisezielen, Unternehmen und touristischen Akteuren im Archipel neue Chancen.

Die Gründe für diese Vorliebe liegen auf der Hand: kurze Wege, problemlose Verbindungen zwischen den Inseln und die Vertrautheit mit der eigenen Region machen den Inseltourismus zu einem der wichtigsten Motoren des Sektors.

Städtereisen statt Strandurlaub in Europa

Mit einem weiteren gängigen Vorurteil räumt die Studie ebenfalls auf: Wenn Kanaren nach Europa reisen, suchen sie offenbar nicht zwangsläufig Sonne und Strand. Städtetrips gewinnen deutlich an Bedeutung – ein Indiz für die wachsende Vielfalt an Interessen und Reiseerlebnissen, die die Kanaren ausserhalb ihrer Inselwelt anstreben.

Übernachten bei Familie und Freunden liegt vorn

Beim Thema Unterkunft zeigt sich eine klare Präferenz für das Private: Die beliebteste Option ist das Zuhause von Verwandten oder Freunden – noch vor klassischen Hotels und Ferienwohnungs-Plattformen wie Airbnb. Diese Tatsache verdeutlicht, welche zentrale Rolle familiäre und persönliche Netzwerke im Reisestil der Bevölkerung des Archipels spielen. Sie hilft dabei, die Besonderheiten des kanarischen Tourismusverhaltens im Vergleich zu anderen Märkten einzuordnen.

Sorge um Preise? Ja – aber die Reiselust bleibt

Der Bericht erscheint in einem Sommer, der von wachsender Besorgnis über steigende Preise und die Überfüllung bestimmter Reiseziele geprägt ist. Dennoch hat der Urlaub für die kanarischen Residenten weiterhin oberste Priorität. In diesem Kontext deutet die Analyse auf einen Wandel in der Kommunikation hin, der den Reisenden besser erreichen könnte: Statt zu höherem Konsum anzuregen, liegt der Schlüssel in der Botschaft, dass sich die Auszeit weiterhin lohnt – vermittelt über Konzepte wie Wert, Nähe und Flexibilität.

Das Bild, das sich aus den Daten ergibt, ist das eines Reisenden, der seinen Wunsch zu verreisen aufrechterhält, aber zunehmend auf Preis, Komfort und das Preis-Leistungs-Verhältnis achtet. Der 22GRADOS-Bericht bietet so eine aktuelle Momentaufnahme des Urlaubsverhaltens der Inselbevölkerung – und liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie, wann und wohin die Kanaren reisen. Die Ergebnisse zeichnen die Konturen eines Binnenmarktes mit erheblichem Wachstumspotenzial: ein Konsument, der neue Ziele entdecken möchte, aber gleichzeitig tief mit seiner eigenen Heimat verwurzelt bleibt.

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