Küste in Tacoronte: „Jeden Sommer das gleiche Bild”
Der Gemeinderat José Almenara von der politischen Gruppierung Sí se puede Tacoronte hat den vernachlässigten Zustand der Zufahrtswege zur Küste der Gemeinde angeprangert. Er fordert die Stadtregierung zu einem dringenden Handeln auf, um die Mobilität, Sicherheit und Instandhaltung eines der wichtigsten Natur- und Freizeiträume der Gemeinde zu verbessern. Die Partei erinnert daran, dass diese Forderungen seit Jahren sowohl in den Gemeindegremien als auch durch verschiedene öffentliche Initiativen vorgebracht werden, ohne dass bisher Maßnahmen ergriffen wurden, um die Probleme der Anwohner und Besucher zu lösen.
Unzureichende Infrastruktur für Hunderte von Besuchern
„Jeden Sommer stellen wir erneut fest, wie die Küste von Tacoronte Hunderte von Menschen mit einer deutlich unzureichenden und verfallenen Infrastruktur empfängt. Es scheint, als ob die Küste nur existiert, wenn die Sommersaison beginnt, aber in Wirklichkeit bleibt sie den Rest des Jahres über vergessen”, kritisiert Almenara. Eines der Hauptprobleme, das Sí se puede anprangert, ist der Zustand der Straße, die zur Küste hinauf- und hinunterführt. Die Partei ist der Ansicht, dass die aktuellen Bedingungen der Fahrbahn, die durch Bauarbeiten und den ständigen LKW-Verkehr auf besonders engen Abschnitten noch verschärft werden, eine unsichere und belastende Situation für diejenigen schaffen, die diese Zufahrt täglich nutzen.
Mangelhafter öffentlicher Nahverkehr und fehlende Gehwege
Zu dieser Situation kommt nach Angaben des Stadtrats noch die Unzulänglichkeit des öffentlichen Nahverkehrs hinzu. „Es ist nicht akzeptabel, dass ein so stark frequentierter Bereich einen Busverkehr mit Taktzeiten von bis zu zwei Stunden zwischen den Fahrten hat. Dies schränkt die Mobilität derjenigen ein, die kein eigenes Fahrzeug besitzen, und erschwert den nachhaltigen Zugang zu unserer Küste”, erklärt Almenara. Die Organisation kritisiert zudem das Fehlen sicherer Fußwege. Das Fehlen von Gehsteigen und geschützten Bereichen zwingt viele Menschen dazu, die Fahrbahn mit den Fahrzeugen zu teilen, was das Risiko, besonders in den verkehrsreichsten Monaten, erhöht.
Handlungsbedarf an der Playa de La Arena und am Klippenbereich
Darüber hinaus fordert Sí se puede erneut ein umfassendes Eingreifen an den Zugängen zum Strand Playa de La Arena. In diesem Zusammenhang besteht die Partei auf der Notwendigkeit, den Zugangstunnel zu sanieren, dessen Erhaltungszustand ihrer Meinung nach deutlich verbesserungswürdig ist. Auch müsse am angrenzenden Klippenbereich gehandelt werden, der einen erheblichen Verfall aufweise und Instandhaltungs- und Konservierungsarbeiten benötige. Für José Almenara stellt die Küste von Tacoronte ein Natur- und Landschaftserbe von enormem Wert dar, das eine dauerhafte Aufmerksamkeit verdient und nicht nur punktuelle Maßnahmen zu Sommerbeginn.
Forderung nach einem konkreten Aktionsplan für die Küste
Der Stadtrat ist der Ansicht, dass Investitionen in die Instandhaltung der Zufahrten, die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und die Gewährleistung der Sicherheit von Fußgängern und Autofahrern eine Wette auf eine zugänglichere, nachhaltigere und sicherere Küste für die gesamte Bevölkerung bedeuten. Aus diesem Grund fordert Sí se puede Tacoronte die Stadtregierung auf, gemeinsam mit den anderen zuständigen Verwaltungen einen spezifischen Aktionsplan für die Küste zu erarbeiten. Dieser Plan müsse die Verbesserung der Straßen, die Erhöhung der Taktfrequenzen des öffentlichen Nahverkehrs, die Schaffung sicherer Fußwege und die regelmäßige Instandhaltung der Zugänge und öffentlichen Räume an der Küste vorsehen. Ziel sei es, einen Zustand zu beenden, der nach Ansicht der Partei bereits seit viel zu vielen Jahren andauert.

