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Papst in Kanaren: Diese Straßen sind dicht

Papstbesuch legt Verkehr auf Teneriffa und Gran Canaria lahm

Wer am 11. und 12. Juni auf den Kanarischen Inseln unterwegs ist, sollte sich auf erhebliche Behinderungen einstellen. Der Apostolische Besuch von Papst Leo XIV. in der Region erfordert ein großangelegtes Verkehrskonzept auf Teneriffa und Gran Canaria. Die spanische Verkehrsbehörde Dirección General de Tráfico (DGT) hat dynamische Sperrungen auf Autobahnen, vorübergehende Schließungen von Zufahrten, Beschränkungen für den Schwerlastverkehr sowie Sonderregelungen für das Parken angeordnet, um die Bewegungsfreiheit der tausenden Pilger zu den geplanten Veranstaltungen zu gewährleisten.

Der schwierigste Tag: Freitag, der 12. Juni auf Teneriffa

Der komplizierteste Tag wird der Freitag, der 12. Juni, sein. An diesem Tag wird Leo XIV. im Hafen von Santa Cruz de Tenerife die heilige Messe zelebrieren. Die Hauptbeeinträchtigungen wird es auf der Autopista del Norte (TF-5) geben, wo zwischen 08:45 und 11:45 Uhr mit dynamischen Sperrungen und temporären Schließungen von Einfahrten zu rechnen ist. Zwar wird der Verkehr nicht durchgängig unterbrochen, es kann jedoch je nach Fortbewegung der Papst-Kolonne zu erheblichen Staus kommen. Die Einschränkungen betreffen vor allem die Zufahrten zwischen La Laguna und Santa Cruz, werden sich aber auch auf mehrere strategische Straßen im Großraum und im Norden der Insel ausdehnen.

Diese Straßen sind auf Teneriffa betroffen

Konkret wird es zwischen 09:15 und 11:30 Uhr Einschränkungen auf der TF-13, zwischen La Laguna und Las Canteras, geben. Ebenfalls betroffen sein werden die TF-24, von La Esperanza in Richtung La Laguna; die TF-152 in der Region Acentejo; und die TF-235 im Bereich von Tacoronte, wo die Sperrungen bis 14:30 Uhr andauern können. Hinzu kommt die vorrübergehende Schließung der geteerten Straße Camino Asfaltado de El Matadero. Die DGT betont, dass es sich um dynamische Sperrungen handelt, die nach dem Durchzug der Papst-Kolonne schrittweise aufgehoben werden.

Neue Parkmöglichkeiten auf der TF-4

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Einrichtung von Parkplätzen auf der TF-4, der Zufahrtsstraße, die die Autobahn mit dem Hafengebiet von Santa Cruz verbindet. Diese Maßnahme soll die massenhafte Ankunft von Fahrzeugen aus dem Norden und Süden Teneriffas abfedern und den fußläufigen Zugang zum Messegelände erleichtern. Die Behörden empfehlen, frühzeitig anzureisen, da bereits in den frühen Morgenstunden mit einem großen Andrang gerechnet wird.

Fahrverbote für LKW auf Teneriffa

Das Verkehrskonzept sieht zudem Sonderregelungen für schwere Fahrzeuge vor. Zwischen 06:00 und 18:00 Uhr am Freitag, den 12. Juni, ist die Durchfahrt für Lastwagen über 7.500 Kilogramm sowie für Fahrzeuge, die Gefahrgut transportieren, auf der TF-1, der TF-2, der TF-4 und großen Teilen der TF-5 verboten. Ausgenommen sind Einsatzfahrzeuge, Pannenhilfe und andere essenzielle Dienste, die über eine Sondergenehmigung verfügen.

Gran Canaria: Einschränkungen ab Donnerstag

Auf Gran Canaria beginnen die Behinderungen bereits einen Tag früher, zeitgleich mit der Ankunft des Pontifex. Die GC-1, die Hauptverkehrsachse der Insel, wird einen Großteil der geplanten Einschränkungen am Donnerstag, den 11. Juni, zu spüren bekommen. Dynamische Sperrungen wird es auch auf der GC-3 und im Bereich des San José-Tunnels auf der GC-31 geben. Die größten Auswirkungen werden zwischen 10:30 und 13:15 Uhr auf der GC-1 erwartet, wenn die offiziellen Fahrten stattfinden. Am Nachmittag, zwischen 17:30 und 21:00 Uhr, verlagern sich die Einschränkungen auf die GC-3. Der San José-Tunnel wird zudem im Laufe des Tages mehrfach punktuell gesperrt.

Fortsetzung der Einschränkungen am Freitag

Am Freitag, den 12. Juni, werden die Beschränkungen auf der GC-1 fortgesetzt, insbesondere zwischen 07:30 und 08:30 Uhr. Sowohl die DGT als auch die Guardia Civil weisen darauf hin, dass die Zeiten je nach Sicherheitslage und dem Verlauf des apostolischen Besuchs angepasst werden können. Autofahrer, die an diesen Tagen unterwegs sein müssen, tun gut daran, sich vorab über den Straßenzustand zu informieren, Fahrten wenn möglich vorzuverlegen und für die Anreise zu den Hauptveranstaltungen auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Fazit: Planung ist das A und O

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die TF-5 und die Zufahrten nach Santa Cruz werden auf Teneriffa die größten Probleme verursachen, während auf Gran Canaria die GC-1, die GC-3 und der Bereich um den San José-Tunnel die neuralgischen Punkte sein werden. Für tausende Gläubige wird es ein historischer Tag; für Autofahrer ist der 12. Juni ein Tag, an dem das beste Werkzeug die Vorausplanung ist.

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