Starker Wind legt Flugverkehr auf den Kanaren lahm
Der starke Wind, der diesen Donnerstag auf mehreren Inseln des Archipels registriert wurde, hat zur Umleitung von mindestens acht Flügen gezwungen. Betroffen waren die Zielflughäfen Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura, wie Quellen des Flughafenbetreibers Aena mitteilten.
Fuerteventura am stärksten betroffen
Die größten Probleme gab es auf Fuerteventura. Dort konnten bis zu fünf Flüge ihre Landung nicht abschließen. Darunter waren zwei Verbindungen, die von Teneriffa Nord und Gran Canaria gestartet waren und zu ihren jeweiligen Abflughäfen zurückkehren mussten. Drei weitere Flüge, die von Sevilla, Madrid und Warschau gestartet waren, wurden aufgrund der unmöglichen Landebedingungen auf der Insel zum Flughafen Teneriffa Süd umgeleitet.
Auch Gran Canaria und Lanzarote betroffen
Auf Gran Canaria musste ein Flug aus Göteborg ebenfalls nach Teneriffa Süd umdirigiert werden. In Lanzarote traf es zwei Maschinen, die vom Londoner Flughafen Stansted und aus Dublin gestartet waren und das gleiche alternative Ziel ansteuerten.
Adverse Wetterbedingungen behindern Luftverkehr
Die widrigen Wetterbedingungen mit intensiven Windböen haben den Flugbetrieb während eines Großteils des Tages erheblich erschwert. Dies zwang die Fluggesellschaften, Routen zu ändern, und betraf zahlreiche Passagiere auf den betroffenen Strecken.

