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37 Migranten vor Lanzarote gerettet – drei im Krankenhaus

Schlauchboot mit 37 Menschen nordöstlich von Lanzarote lokalisiert

Die spanische Seenotrettung (Salvamento Marítimo) hat am Montagmorgen ein Schlauchboot mit 37 Migranten an Bord abgefangen. Das Boot befand sich etwa 41 Seemeilen (rund 76 Kilometer) nordöstlich der Insel Lanzarote. An Bord befanden sich 33 Männer und vier Frauen.

Suche seit Sonntagnacht

Das Koordinierungszentrum der Seenotrettung in Las Palmas de Gran Canaria suchte bereits seit der Nacht zum Montag nach dem irregulären Fahrzeug. Die Behörden waren über dessen Abfahrt von der marokkanischen Küstenstadt Tan Tan informiert worden. In den frühen Morgenstunden des Montags sichtete schließlich die Suchmaschine Sasemar 103 das Schlauchboot auf offener See.

Rettung und Ankunft in Arrecife

Zur Stelle beordert wurde das Rettungsboot „Guardamar Polimnia“, das die 37 Menschen aufnahm und sicher zum Hafen von Arrecife, der Hauptstadt Lanzarotes, brachte. Nach der Ankunft am Kai übernahm der Kanarische Notfalldienst (SUC) die medizinische Erstversorgung der Geretteten, wie es bei solchen Einsätzen Standard ist.

Drei Personen benötigen Krankenhausbehandlung

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass drei der Migranten eine weitergehende medizinische Behandlung benötigten. Sie wurden in das Hospital Doctor José Molina Orosa in Arrecife gebracht. Über den Gesundheitszustand der übrigen Personen gab es zunächst keine weiteren Details.

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