Ende der Schönwetterphase?
Das stabile Frühlingswetter auf den Kanarischen Inseln scheint nur von kurzer Dauer zu sein. Darauf weist die staatliche Wetterbehörde Aemet (Agencia Estatal de Meteorología) in ihren sozialen Netzwerken hin. Demnach liegt seit einigen Tagen ein flaches Höhentief, eine sogenannte DANA (Depresión Aislada en Niveles Altos), in der Nähe des Archipels.
Ursache für den letzten Calima
Diese Wetterlage war laut Aemet verantwortlich für den Eintrieb von Calima in den vergangenen Tagen, der die Inseln unter einer ockerfarbenen Dunstglocke verschwinden ließ. Doch dieselbe Störung wird nun auch für etwas Regen sorgen. Die Behörde schränkt jedoch ein: „Obwohl sie südwestlich der Inseln bereits einige Gewitter ausgelöst hat, deuteten die Modelle nicht darauf hin, dass sie uns direkt betreffen würde.“
Was in den nächsten Stunden zu erwarten ist
Das Höhentief wird in der kommenden Nacht über die Inseln hinwegziehen, bevor es sich in die allgemeine Westwindströmung integriert. Die Meteorologen rechnen dennoch nicht mit „signifikanten Niederschlägen“. Allerdings sind in der Nacht vereinzelte Schauer nicht ausgeschlossen, wenn das Tief mit den höheren Bergen der Inseln interagiert.
Aussichten für Samstag
Für diesen Samstag, den 4. April 2026, konkretisiert die Aemet ihre Prognose: Es wird erwartet, dass lediglich „die Feuchtigkeit und die Labilität“, die das Tief hinterlässt, gelegentliche Schauer in den Gipfellagen des Teide auf Teneriffa produzieren können. Für den Rest der Inseln und die Küstenregionen deutet sich damit eine baldige Rückkehr zu stabilerem und trockenerem Wetter an.

