Vorwarnstufe für alle sieben Inseln ausgerufen
Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Notfälle für das gesamte Archipel die Vorwarnstufe (situación de prealerta) wegen aufziehender Calima erklärt. Die Maßnahme tritt ab 12:00 Uhr am Montag, dem 30. März, in Kraft. Grund ist die Prognose eines Saharastaub-Ereignisses, das alle Inseln betreffen wird. Die Entscheidung basiert auf Informationen der Staatlichen Agentur für Meteorologie (AEMET) und weiteren verfügbaren Quellen und erfolgt im Rahmen des Spezifischen Notfallplans der Kanaren für Risiken durch widrige Wetterphänomene (PEFMA), wie die Regionalregierung mitteilte.
Saharastaub erfasst alle Höhenlagen
Den Vorhersagen zufolge wird die Calima die Küstenregionen, die mittleren Höhenlagen (Medianías) und die Gipfel aller sieben Inseln erfassen. Es werden bedeutende Konzentrationen von Schwebestaub in der gesamten Autonomen Gemeinschaft erwartet. Das Phänomen wird sich zunächst auf den östlichen Inseln (Fuerteventura und Lanzarote) ab dem Mittag des Montags bemerkbar machen und sich im Laufe des Montagnachmittags sowie am gesamten Dienstag, dem 31. März, auf den restlichen Archipel ausbreiten.
Einschränkungen bei Luftqualität und Sicht
In der Folge wird damit gerechnet, dass die Calima ab Dienstagmittag die gesamten Kanarischen Inseln bedeckt. Dies kann spürbare Auswirkungen auf die Luftqualität und die Sichtweite haben. Angesichts dieser Situation fordert die Generaldirektion für Notfälle die Bevölkerung auf, die allgemeinen Selbstschutz-Empfehlungen zu befolgen. Dies gilt insbesondere für vulnerable Personengruppen oder Menschen mit bestehenden Atemwegserkrankungen.

