Jandía Strand Fuerteventura

Playa de Jandía – weitläufiger Strand am südlichen Ende Fuerteventuras

Jandía ist ein Strand, der kein Ende zu haben scheint. Kilometer um Kilometer goldener Sand erstreckt sich vom Städtchen Morro Jable nach Südwesten und geht nahtlos in weitere Küstenabschnitte der Halbinsel Jandía über. Es ist eine der längsten ununterbrochenen Sandkusten auf den Kanarischen Inseln – und eine der windigsten. Fuerteventura trägt nicht umsonst den Beinamen „Insel des Windes“, und Jandía ist der beste Beweis dafür.

Strand und Bedingungen

Playa de Jandía beginnt direkt am Zentrum von Morro Jable und verläuft über mehrere Kilometer nach Nordwesten, wobei der Strand allmählich in wildere, weniger erschlossene Abschnitte übergeht. Der Sand ist golden und fein, der Strand breit – an manchen Stellen über 100 Meter von der Wasserlinie bis zu den ersten Dünen.

Der Wind ist hier ein ständiger Begleiter, besonders von Frühling bis Herbst. Die Passatwinde aus Nordost können so stark wehen, dass Sonnenbaden ohne Windschutz unmöglich wird. Andererseits macht genau dieser Wind Jandía zum Mekka für Windsurfer und Kitesurfer. Die Wellen sind mäßig, die Strömungen in der Regel schwächer als am benachbarten Esquinzo, doch Vorsicht ist immer geboten.

Morro Jable – der Ausgangspunkt

Morro Jable ist ein kleines Städtchen am südlichen Ende Fuerteventuras, das aus zwei Teilen besteht: dem alten Fischerdorf auf dem Hügel und der modernen Touristenzone entlang des Strandes. Im alten Teil – enge Gassen, lokale Fischrestaurants und authentisches kanarisches Flair. Im touristischen Teil – Hotels, Einkaufszentren und eine Strandpromenade.

Vom Hafen in Morro Jable fahren Fähren nach Las Palmas auf Gran Canaria (Fred Olsen, Naviera Armas) – die Überfahrt dauert etwa 2,5 Stunden und ist eine der schönsten Schiffsreisen zwischen den Inseln. Von Morro Jable startet auch die Schotterpiste nach Cofete – dem wildesten Strand Fuerteventuras auf der anderen Seite der Halbinsel.

Aktivitäten an der Playa de Jandía

Neben Strandleben und Wassersport bietet Jandía hervorragende Spazierwege. Die Promenade von Morro Jable verläuft über mehrere Kilometer am Strand entlang – ideal für morgendliches Joggen oder einen abendlichen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Der Leuchtturm Faro de Jandía am Ende der Halbinsel ist ein beliebtes Ausflugsziel mit dem Auto – der letzte Punkt der Zivilisation vor der wilden Küste von Cofete.

Praktische Informationen

  • Strandlänge: mehrere Kilometer (geht in weitere Abschnitte über)
  • Sand: golden, fein
  • Wind: stark – ständiger Passatwind, besonders Frühling–Herbst
  • Wellen: mäßig
  • Infrastruktur: vollständig bei Morro Jable (Liegen, Duschen, Restaurants)
  • Wassersport: Windsurfen, Kitesurfen
  • Anfahrt: Autobahn FV-2 bis Morro Jable, kostenloser Parkplatz

Strände in der Nähe

Nördlich von Jandía liegt die Playa de Esquinzo – ein schöner, aber gefährlicher Strand unter Klippen mit starken Strömungen. Weiter erstreckt sich Costa Calma mit seiner erschlossenen Touristenzone. Im Süden, hinter Morro Jable, führt eine Schotterpiste nach Cofete – 12 km wildes, unberührtes Küstenland auf der Westseite der Halbinsel. Und nach Nordosten, etwa 30 km entfernt, wartet die legendäre Playa de Sotavento – die Kitesurfer-Lagune und einer der schönsten Orte Fuerteventuras.

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