Extremwetter durch Sturm Therese
Ein atlantischer Tiefdruckwirbel namens Therese steuert auf die Kanarischen Inseln zu und bringt ab Donnerstag, dem 19. März 2026, extremes Wetter mit sich. Die Prognosen sagen sehr starke Winde, intensive Niederschläge und einen gefährlich aufgewühlten Ozean voraus. Die Situation wird sich im Laufe des Donnerstags weiter verschlechtern.
Gefahrenlage für alle Inseln
Im Zentrum der Wetterlage stehen starke bis stürmische Winde, die in exponierten Lagen und auf den Gipfeln Orkanstärke erreichen können. Dazu kommen sintflutartige Regenfälle und Gewitter. Der Atlantik wird sich mit sehr hohen Wellen extrem aufgewühlt zeigen, was zu gefährlichen Brandungserscheinungen an den Nord- und Westküsten führt. Aktivitäten an der Küste und in den Bergen sind lebensgefährlich und müssen unbedingt vermieden werden.
Vorhersage Insel für Insel
Teneriffa: Für Donnerstag und Freitag gelten die höchsten Warnstufen. Es werden sehr starke Winde, sintflutartiger Regen und Gewitter erwartet. Im Teide-Nationalpark sind Schneefälle möglich. Der Ozean ist sehr aufgewühlt mit hohen Wellen und starkem Westwind.
Gran Canaria: Auch hier ist extremes Wetter zu erwarten. Starke Winde und intensive Niederschläge werden die gesamte Insel betreffen, besonders den Westen und das Zentrum. Der Zustand des Ozeans ist sehr widrig.
Lanzarote: Die Insel steht unter dem Einfluss starker Winde und intensiver, wenn auch zeitweiliger Regenfälle. Die größte Gefahr geht vom Ozean aus – sehr hohe Wellen werden die Küste gefährlich treffen.
Fuerteventura: Die Vorhersage sagt starke Winde und Perioden mit intensivem Regen voraus. Wie auf Lanzarote stellt der sehr aufgewühlte Atlantik mit hohen Wellen die größte Bedrohung dar, insbesondere für flache Küstenabschnitte.
La Palma: Die Insel befindet sich im Kernbereich des Sturms. Extrem starke Winde, sintflutartiger Regen und Gewitter werden erwartet. In den Höhenlagen (Cumbre Nueva, Cumbre Vieja) sind Schneefälle möglich. Der Ozean ist außergewöhnlich gefährlich.
La Gomera: Die Wetterbedingungen werden sehr schwierig. Intensive Niederschläge und böiger Wind können zu lokalen Überflutungen führen. Der Zustand der See ist gefährlich für die Küste.
El Hierro: Die westlichste Insel des Archipels trifft die volle Kraft des Sturms. Hier werden die stärksten Windböen des Archipels und außergewöhnlich intensive Niederschläge erwartet. Der Atlantik wird extrem aufgewühlt sein mit riesigen Wellen.
La Graciosa: Aufgrund der geringen Höhe und der exponierten Lage ist die Situation auf La Graciosa besonders gefährlich. Die Insel ist von starken Winden, Niederschlägen und vor allem sehr hohen Wellen bedroht, die zu Überflutungen in Caleta de Sebo führen könnten.
Dringende Sicherheitsempfehlungen
Die Behörden raten dringend, an den Tagen des 19. und 20. März zu Hause zu bleiben. Küstenabschnitte, Klippen, trockene Schluchten (Barrancos), die sich schnell mit Wasser füllen können, sowie alle nicht unbedingt notwendigen Wege müssen unbedingt gemieden werden. Der Zustand des Ozeans schließt jegliche maritime Aktivität und Strandbesuche aus. Verfolgen Sie die offiziellen Mitteilungen des spanischen Wetterdienstes AEMET.
Wetter auf den Kanarischen Inseln für die nächsten Tage
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