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Badeverbot in Tabaiba nach Abwasserleck durch Felssturz

Badeverbot und Strandsperrung nach Felssturz

Die Gemeindeverwaltung von El Rosario auf Teneriffa hat ein sofortiges Badeverbot für die gesamte Küste von Tabaiba verhängt und den Zugang zur Playa del Moro gesperrt. Grund ist ein schwerer Schaden am Abwassersystem, der durch einen Felssturz in der Nacht zum Mittwoch verursacht wurde. Eine große Felsbrocke löste sich und beschädigte die Leitungen.

Sperrung des Küstenweges und Nutzungseinschränkungen

Aus Gründen der Sicherheit und des öffentlichen Gesundheitssschutzes ist zudem der Fußweg entlang der Küste zwischen Radazul und Tabaiba gesperrt. Ebenso ist es verboten, schwimmend entlang der Küste zwischen diesen beiden Ortschaften zu gelangen. In einem offiziellen Gemeindebekanntmachung informiert Bürgermeister Escolástico Gil außerdem über vorübergehende Einschränkungen für die Nutzung des Abwassernetzes im östlichen Hanggebiet von Tabaiba. Betroffen sind konkret die Straßen Dinamarca, Italia, Holanda, Portugal, Francia und Bélgica.

Appell an die Bevölkerung

Bis auf Weiteres wird den Anwohnern in diesem Bereich dringend geraten, auf die Nutzung von Toiletten, Duschen, Badewannen und Waschmaschinen zu verzichten. Auch das Einleiten von häuslichem oder industriellem Abwasser in das Netz sowie jede andere Nutzung, die signifikante Wassermengen in das Abwassersystem einbringt, sollte vermieden werden. Die Gemeindeverwaltung bittet die Bevölkerung um größtmögliche Zusammenarbeit und dankt bereits im Voraus für das Verständnis für die unvermeidlichen Unannehmlichkeiten dieser Situation.

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