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Wohnhausbrand in Arrecife: Bewohner retten sich, Gasflaschen sorgen für Gefahr

Großeinsatz der Feuerwehr nach Wohnhausbrand in Arrecife

Am gestrigen Samstag, dem 7. März, kam es in Arrecife auf Lanzarote zu einem gefährlichen Wohnhausbrand. Das Feuer brach in den frühen Morgenstunden in einem Haus in der Calle Ciudad Real Nr. 28 im Stadtteil Titerroy aus. Der Notruf ging um 7:17 Uhr bei der Leitstelle CECOES 112 der Kanarischen Regierung ein, die umgehend die Feuerwehr des Sicherheits- und Notfallkonsortiums von Lanzarote alarmierte.

Gasflaschen im Haus als zusätzliches Risiko

Als die Einsatzkräfte aus dem zentralen Feuerwehrhaus in Arrecife und dem Südpark ausrückten, war bereits eine dicke schwarze Rauchsäule über dem Gebäude zu sehen. Glücklicherweise hatten die Bewohner des betroffenen Hauses es bereits selbstständig verlassen können. Die Situation war jedoch besonders heikel, da sich im Inneren des Gebäudes Gasflaschen befanden, die ein erhebliches Explosionsrisiko darstellten. Die örtliche Polizei hatte die Zone bereits abgesperrt, um die Sicherheit der Nachbarn zu gewährleisten.

Intensive Löscharbeiten und Rettung der Bewohner

Das Feuer hatte sich in einer Wohnung im Erdgeschoss eines zweistöckigen Gebäudes festgesetzt. Durch die enorme Hitze und den beißenden Rauch entstanden auch Schäden an der darüberliegenden Wohnung, da sich die Flammen über einen Innenhof ausbreiteten. Die Feuerwehrleute begannen sofort mit den Löscharbeiten. Nach intensiven Bemühungen gelang es ihnen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und beide Wohnungen gezielt zu belüften, um weitere Schäden zu minimieren.

Wohnung vorerst unbewohnbar

Die Bewohner der Brandwohnung wurden vom Rettungsdienst des Kanarischen Notfalldienstes (SUC) betreut, da sie unter den Folgen von Rauch und Hitze litten. Nach Einschätzung der Feuerwehr ist die stark beschädigte Wohnung aufgrund der erlittenen Schäden vorübergehend unbewohnbar. Erst nach umfassenden Reparatur- und Sicherungsarbeiten kann das Gebäude wieder bezogen werden.

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