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Kanaren: Wo die meisten Spanier zur Miete wohnen

Spanien: Trend zu weniger Wohneigentum setzt sich fort

Im Jahr 2025 lebten fast die Hälfte aller spanischen Haushalte (48,9%) in einer vollständig abbezahlten Eigentumswohnung oder einem abbezahlten Eigenheim. Weitere 24,4% wohnten zur Miete bei der Bank – sie waren also noch dabei, ihre Hypothek abzuzahlen. Diese Daten stammen vom Nationalen Statistikinstitut (INE). Insgesamt belief sich der Anteil der Haushalte, die in den eigenen vier Wänden lebten (mit und ohne Hypothek), auf 73,3%. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der INE-Statistik im Jahr 2004. Demgegenüber standen 20,2% der Familien, die 2025 zur Miete wohnten – ein leichter Rückgang um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Die Mietpreise waren dabei unterschiedlich: 16,7% der Haushalte zahlten marktübliche Mieten (0,3 Prozentpunkte weniger als 2024), während 3,5% einen Mietvertrag unterhalb des Marktpreises hatten (ein leichter Anstieg um 0,1 Prozentpunkte).

Kanarische Inseln: Region mit geringer Eigentumsquote

Die regionalen Unterschiede in Spanien sind enorm. Während in Regionen wie Kastilien und León (81,2%), Kantabrien (80,9%), La Rioja (80,7%) und Navarra (80,6%) über 80% der Haushalte in Eigentum wohnen, liegen die Werte in anderen Teilen des Landes deutlich niedriger. Die Kanarischen Inseln gehören mit einer Eigentumsquote von 66,8% zu den Regionen mit den wenigsten Eigentümerhaushalten. Ähnlich niedrige Werte weisen die Balearen und Katalonien (je 67,1%) sowie Madrid (69,1%) auf.

Hypothekenlast: Wo die Schulden am höchsten sind

Ein genauerer Blick auf die Eigentumsverhältnisse zeigt, wo die Menschen ihr Zuhause bereits schuldenfrei besitzen. Spitzenreiter ist hier Kastilien und León, wo 58,4% der Haushalte keine Hypothek mehr abzahlen müssen. Es folgen Extremadura (56,3%), Asturien (56,2%), Galicien (55,8%) und La Rioja (55,6%). Am anderen Ende der Skala stehen Katalonien (40,9%), die Balearen (42,1%) und Madrid (44%) – hier ist der Anteil der schuldenfreien Eigentümer am geringsten. Was die Haushalte mit laufender Hypothek betrifft, so sind die Anteile in Andalusien (26,7%), dem Baskenland und Kantabrien (je 26,5%), Katalonien (26,2%) und Navarra (26%) am höchsten. Die niedrigsten Werte, die unter 20% liegen, finden sich in Galicien (17,3%), auf den Kanarischen Inseln (19,3%) und in Extremadura (19,9%).

Mieterhochburgen: Katalonien vor Madrid und den Kanaren

Beim Thema Mietwohnungen führt Katalonien die Liste an: 28% der Haushalte lebten hier 2025 zur Miete. Auf Platz zwei folgt die Region Madrid mit 26,9%, danach die Balearen mit 24,7%. Die Kanarischen Inseln belegen mit einem Mieteranteil von 23,6% den vierten Platz unter den Regionen mit den meisten Mietverhältnissen. Die wenigsten Mieter gibt es dagegen in Kastilien und León (12,9%), Navarra (13,4%) und La Rioja (13,7%).

Mietpreise: Wo es günstige Verträge gibt

Unter den Mietern zahlten Haushalte in Katalonien, Madrid und auf den Balearen am häufigsten marktübliche Preise (23,2%, 22,6% und 21,3%). Interessant ist der Blick auf die vergünstigten Mietverträge: Hier liegen die Kanarischen Inseln mit einem Anteil von 6,7% an der Spitze. Das bedeutet, dass von allen Mietverträgen auf dem Archipel vergleichsweise viele zu Konditionen unter dem Marktpreis abgeschlossen wurden. Es folgen das Baskenland (5%), Katalonien (4,8%) und Navarra (4,6%).

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