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Sturmtief bringt Regen und starken Wind auf die Kanaren

Neues Sturmtief bringt Wetterumschwung

Die Kanarischen Inseln stehen am Donnerstag, dem 25. Dezember, vor einem neuen Wetterumschwung. Ein heranziehendes Tiefdruckgebiet wird für Regen, sinkende Temperaturen und teils sehr starke Windböen sorgen. Laut der staatlichen Wetterbehörde Aemet ist Teneriffa eine der am stärksten betroffenen Inseln.

Regen im Norden, Wind als Hauptproblem

Die Aemet kündigt schwache bis mäßige Regenfälle im Norden der gebirgigen Inseln an. Auf dem Rest des Archipels überwiegen dagegen wechselnde Bewölkung und gelegentliche Schauer. Begleitet wird diese Wetterlage von einem Rückgang der Höchsttemperaturen und einem mäßigen Nordwestwind, der im Tagesverlauf auf Nordost drehen wird. Der Wind wird dabei zum herausstechenden und problematischsten Element dieses Wetterereignisses, besonders in den Gipfellagen sowie an den Ost- und Westhängen der Inseln.

Teneriffa: Warnung vor starken Böen in den Höhen

Auf Teneriffa warnt die Aemet davor, dass gelegentlich sehr starke Windböen besonders wahrscheinlich in den zentralen Gipfellagen, der Cordillera Dorsal und in den Cañadas del Teide sind. Die Windstärke könnte dort zu Risikosituationen führen. Im Norden der Insel sind bedeckte Himmel mit schwachen bis mäßigen, lokal anhaltenden Regenfällen zu erwarten, vor allem in den mittleren Lagen. Diese Niederschläge lassen am Nachmittag nach, und an der Küste lockert es auf. Im Süden wechselt die Bewölkung im Laufe des Nachmittags zu bedeckt, und gelegentliche Schauer sind nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen bleiben weitgehend stabil, mit leichten Rückgängen bei den Höchstwerten. Der Wind dreht im Tagesverlauf von Nordwest auf Nordost und frischt im Nordosten, an der Westseite und besonders in den Höhenlagen auf, wo vor dem Nachlassen am Abend sehr starke Böen erwartet werden. In Santa Cruz de Tenerife bewegen sich die Temperaturen zwischen 16 und 21 Grad.

Wetterlage auf den anderen Inseln

Gran Canaria: Im Norden bedeckt mit schwachen bis mäßigen, in mittleren Lagen anhaltenden Regenfällen. Im Rest der Insel wechselnde Bewölkung und geringe Schauerwahrscheinlichkeit im Süden. Mäßiger Nordwestwind mit starken Böen in Höhenlagen und exponierten Hängen.

Lanzarote & Fuerteventura: Der Tag beginnt bewölkt mit schwachen bis mäßigen Regenfällen in der Nacht und am frühen Morgen. Im Tagesverlauf lockert es zunehmend auf. Leichter Rückgang der Höchsttemperaturen. Der Wind dreht von Nordwest auf Nord, mit der Möglichkeit starker Böen im Inselinneren und auf der Halbinsel Jandía.

La Gomera, La Palma & El Hierro: Der Norden ist hier am stärksten von Niederschlägen betroffen – schwache bis mäßige, in mittleren Lagen anhaltende Regenfälle. Auch hier gewinnt der Wind an Stärke, mit kräftigen Böen in den Gipfellagen und an exponierten Hängen, bevor er zum Abend hin nachlässt.

Maritime Warnungen und Sicherheitshinweise

Auf See werden West-, Nordwest- und Nordwinde der Stärke 3 bis 5 erwartet, lokal ansteigend auf 5 bis 6, bei mäßigem bis grobem Seegang. Zusätzlich kommt eine Nord- oder Nordwest-Dünung mit Wellenhöhen um zwei Meter. Gelegentliche Regenschauer sind im Norden des Archipels möglich. Die Aemet empfiehlt, aufgrund der Kombination aus Regen, starkem Wind und rauer See besondere Vorsicht walten zu lassen. Dies gilt insbesondere für die Höhenlagen Teneriffas und die exponierten Nordhänge der Inseln.

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