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Vorsicht vor Weihnachts-Betrug: So schützen Sie sich vor Phishing

Weihnachtszeit ist Betrugszeit: Cyberkriminelle lauern auf Daten

Die Weihnachtszeit ist eine der umsatzstärksten Perioden des Jahres – und damit auch eine der beliebtesten bei Cyberkriminellen. In der Vorweihnachtszeit überschlagen sich die Werbeaktionen, Sonderangebote und Locknachrichten, die Verbraucher dazu verleiten sollen, in den günstigsten Shops einzukaufen. Doch hinter vielen dieser vermeintlichen Schnäppchen verbergen sich Betrugsversuche, die auf die persönlichen und bankrelevanten Daten der Opfer abzielen.

Guardia Civil warnt vor gefälschten Rabatten und Gewinnspielen

„Vorsicht mit Gutscheinen, Verlosungen und Weihnachtsgewinnen, die Sie per E-Mail, SMS oder Messenger-Apps erhalten. In dieser Zeit verbreiten sich betrügerische Nachrichten besonders stark. Lassen Sie sich nicht ködern – es ist eine Technik von Cyberkriminellen, um persönliche und finanzielle Daten zu ergattern“, warnt die Guardia Civil über ihren offiziellen Account auf X.

So funktioniert das Phishing zu Weihnachten

Die von den Betrügern hauptsächlich eingesetzte Methode ist Phishing. Das Instituto Nacional de Ciberseguridad (INCIBE) erklärt: „Dabei verschickt ein Cyberkrimineller eine E-Mail an einen Nutzer und gibt sich als seriöse Einrichtung aus – etwa ein soziales Netzwerk, eine Bank oder eine öffentliche Institution. Das Ziel ist der Diebstahl privater Informationen, eine finanzielle Belastung des Opfers oder die Infizierung seines Geräts. Dazu werden infizierte Dateianhänge oder Links zu gefälschten Webseiten in der E-Mail platziert.“

Die häufigsten Betrugsmaschen im Detail

Zu den am häufigsten genutzten Tricks gehören:
Gutscheine mit unrealistischen Rabatten: Den Opfern wird eine verlockend hohe, in Wirklichkeit aber unmögliche Preisreduktion angeboten.
Verlosungen heiß begehrter Produkte: Die Täter nutzen aus, dass viele Familien nach bereits ausverkauften Produkten suchen, und machen ihnen glauben, sie könnten diese dennoch ergattern.
Gewinne, die einen Klick auf einen Link verlangen: Der vermeintliche Preis ist nur einen Klick entfernt – der direkt in die Falle führt.

Um den Betrug so echt wie möglich erscheinen zu lassen, kopieren die Kriminellen oft offizielle Webseiten, um bei ihren Opfern ein trügerisches Gefühl von Sicherheit zu erzeugen.

Diese Alarmzeichen sollten Sie ernst nehmen

Sicherheitsexperten raten, bei unerwartet eingehenden Benachrichtigkeiten misstrauisch zu sein, besonders wenn man die beworbene Webseite nie zuvor besucht hat. Folgende Signale sollten alle Alarmglocken schrillen lassen:

  • Verdächtige E-Mail-Adressen des Absenders
  • Grammatikfehler und Rechtschreibmängel in der Nachricht
  • Links, die nicht zu den offiziellen Webseiten führen
  • Unverlangte Dateianhänge

Unternehmen bitten niemals über solche Nachrichtendienste um vertrauliche Daten, und alle echten Gewinnspiele werden über die offiziellen Kanäle bekannt gegeben.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen im Überblick

Die Guardia Civil betont, dass Vorbeugung der Schlüssel ist, und gibt folgende Ratschläge:

  • Klicken Sie niemals auf verdächtige Links und laden Sie keine unbekannten Anhänge herunter.
  • Antworten Sie nicht auf solche Nachrichten.
  • Löschen Sie sie sofort, um nicht in die Falle zu tappen.
  • Überprüfen Sie angebotene Gewinnspiele oder Aktionen stets direkt auf den offiziellen Webseiten der Anbieter.

Die Behörden raten zudem davon ab, persönliche oder Bankdaten auf unbekannten Webseiten einzugeben – erst recht, wenn man Zweifel an der Seriosität der Anfrage hat.

Was tun, wenn man betrogen wurde?

Falls Sie glauben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sollten Sie umgehend die Policía Nacional informieren. So können andere gewarnt und die Betrugsfälle untersucht werden, um deren Anzahl zu reduzieren.

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