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Neue Spur in der Suche nach vermisstem Airam auf La Palma

Großangelegte Suche auf La Palma wird intensiviert

Die Suche nach dem vermissten Airam auf La Palma läuft weiter auf Hochtouren. Seit dem 16. Februar ist ein Großaufgebot von Rettungskräften im Einsatz. Nachdem die Bemühungen zunächst auf die Gemeinde Breña Baja konzentriert waren, wurde der Suchradius am Donnerstag deutlich ausgeweitet. Die Einsatzkräfte durchkämmen nun auch die mittleren Höhenlagen und die Bergregionen der Insel.

Letzte Sichtung und Bekleidung

Den offiziellen Angaben zufolge wurde Airam zuletzt am 16. Februar um 16:36 Uhr gesehen. An diesem Tag stieg er an der großen Kreuzung am Eingang von Santa Cruz de La Palma aus einem Bus. Von diesem Punkt aus bewegte er sich in Richtung Innenstadt und ging die Calle Real entlang. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er eine blaue Jeans, ein lila Langarmhemd und einen schwarzen Rucksack. Die Behörden haben sein Foto veröffentlicht und bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich über die offiziellen Kanäle zu melden.

Neuer Zeuge gibt entscheidenden Hinweis

Ein neuer Zeugenbericht könnte nun Licht in die Bewegungen des Jugendlichen bringen. Wie der Radiosender Cadena SER berichtet, hat eine Person ausgesagt, Airam am Tag seines Verschwindens in einem Bus gesehen und sogar mit ihm gesprochen zu haben. Demnach soll sich der Jugendliche in den Bus gesetzt haben, der die Strecke zwischen Santa Cruz de La Palma und San José bedient. Besonders bedeutsam: Dieser Tag war gleichzeitig der Tag des großen „Los Indianos“-Fests, eines der wichtigsten Volksfeste auf La Palma, bei dem sich die Inselhauptstadt in ein weiß gekleidetes Festgelände verwandelt.

Agitiert und auf dem Weg nach San Pedro

Laut dem Zeugen wirkte Airam während der Busfahrt sichtlich aufgewühlt und erkundigte sich, wie er in das Stadtviertel San Pedro gelangen könne. Diese Information stellt ein neues Puzzleteil bei der Rekonstruktion der Geschehnisse dar. Allerdings erschwert eine Besonderheit des Festtages die Überprüfung: Während der „Los Indianos“-Feierlichkeiten ist der Inselbusverkehr für alle Fahrgäste kostenlos, und es werden keine Tickets verkauft oder Fahrgäste registriert. Diese Praxis macht es nahezu unmöglich, die Fahrt durch Fahrkarten oder digitale Daten offiziell zu belegen.

Ermittlungen konzentrieren sich auf die neue Spur

Die Ermittler nehmen den Zeugenbericht sehr ernst und analysieren ihn im Rahmen der laufenden Untersuchung. Gleichzeitig wird versucht, weitere Informationen zu sammeln, die diesen möglichen Weg des Vermissten bestätigen könnten. Während die Suche in der Natur weitergeht, konzentriert sich ein Teil der Ermittlungsarbeit nun auf diese neue Spur, die Airams Aufenthaltsort am späten Nachmittag des 16. Februar neu definiert.

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