Fahrer nach tödlichem Unfall auf Teneriffa auf freiem Fuß
Die Richterin hat den Fahrer, der im Zusammenhang mit dem Tod eines 28-jährigen Motorradfahrers auf Teneriffa untersucht wird, vorläufig auf freien Fuß gesetzt. Der Mann stellte sich am Sonntag dem Gericht in der Plaza 5 der Zivil- und Ermittlungsabteilung des Gerichts erster Instanz in Granadilla de Abona. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in Tateinheit mit dem Fahren unter Alkoholeinfluss ermittelt.
Auflagen für den Beschuldigten
Wie das Oberste Gericht der Kanarischen Inseln mitteilte, wurde der Mann unter Auflagen freigelassen. Er muss sich nun alle 15 Tage bei der Justizbehörde melden. Zudem ist es ihm untersagt, das nationale Hoheitsgebiet zu verlassen, und sein Führerschein wurde eingezogen. Der Beschuldigte machte von seinem Recht Gebrauch, keine Aussage zu machen.
Tragischer Unfall am Samstagvormittag
Der Unfall hatte sich am Samstag gegen 11:36 Uhr ereignet. Die Einsatzleitstelle der Notrufnummer 1-1-2 erhielt eine Meldung über einen Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Daraufhin aktivierte das Koordinierungszentrum für Notfälle und Sicherheit (Cecoes) umgehend die erforderlichen Rettungskräfte.
Am Unfallort stellte das eingesetzte Personal des Kanarischen Rettungsdienstes (SUC) fest, dass der Motorradfahrer einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte. Sie leiteten umgehend erweiterte Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Alle Bemühungen blieben jedoch erfolglos, und der Tod des 28-Jährigen musste festgestellt werden.

