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UME-Einsatz auf Gran Canaria nach Sturzfluten autorisiert

Militärhilfe für Gran Canaria nach Unwettern

Die Regierungsdelegation auf den Kanarischen Inseln hat den Einsatz von Personal und Material der Militäreinheit für Notsituationen (Unidad Militar de Emergencias, UME) auf Gran Canaria genehmigt. Sie sollen den Inselrat (Cabildo) bei der Bewältigung der zahlreichen Schäden unterstützen, die durch die Regenfälle des Tiefdruckgebiets Therese verursacht wurden.

Notstand ausgerufen, Alarmstufe erhöht

Der Regierungsdelegierte auf den Kanaren, Anselmo Pestana, bestätigte über seine Social-Media-Kanäle, dass der Antrag auf Intervention aufgrund der Lage auf der Insel angenommen wurde. Gran Canaria wurde bereits wegen Überflutungsgefahr zum Notstandsgebiet erklärt. Die Koordination der Einsatzkräfte obliegt nun der Regionalregierung der Kanarischen Inseln, nachdem die Alarmstufe von 1 auf 2 angehoben wurde. Diese Eskalation ermöglicht die Mobilisierung staatlicher Ressourcen wie der UME.

Einsatzplanung läuft auf Hochtouren

Wie Quellen der Regierungsdelegation mitteilten, stehen die Kommandeure der UME auf dem Archipel bereits in Kontakt mit der Regionalregierung und dem Inselrat von Gran Canaria. Gemeinsam bewerten sie den benötigten Material- und Personaleinsatz und legen die prioritären Einsatzgebiete fest. Der Einsatz der Militäreinheit erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender, intensiver Regenfälle, die auf der Insel bereits zu Überschwemmungen, Straßensperrungen und zahlreichen weiteren Zwischenfällen geführt haben.

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