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Toter und sechs Hypothermie-Fälle nach Cayuco-Rettung

Tragisches Ende einer gefährlichen Überfahrt

Einer der 143 Insassen des Cayucos, der am gestrigen Dreikönigstag vor La Gomera gerettet wurde, kam bereits leblos an Land. Sechs weitere Personen, darunter drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, mussten mit Symptomen schwerer Unterkühlung (Hypothermie) in Krankenhäuser eingeliefert werden. Dies teilte ein Sprecher des Notrufs 1-1-2 der Nachrichtenagentur EFE mit.

Viele mutmaßlich Minderjährige an Bord

Die endgültige Zählung an der Anlegestelle ergab, dass sich in dem seeuntüchtigen Boot 135 Männer und acht Frauen befanden. Unter den Geretteten sind 72 mutmaßlich Minderjährige – 66 Jungen und sechs Mädchen. Das Boot war etwa 26 Kilometer vor der Küste La Gomeras lokalisiert worden.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Die Besatzungen von Rettungsbooten der Seenotrettung (Salvamento Marítimo) und der Guardia Civil brachten alle Insassen in den Hafen von San Sebastián de La Gomera, der Hauptstadt der Insel. Von dort wurden die sechs Personen mit den schwersten gesundheitlichen Problemen per Helikopter in Krankenhäuser auf Teneriffa und Gran Canaria geflogen, um dort intensivmedizinisch behandelt zu werden. Die übrigen Geretteten erhielten erste Versorgung vor Ort.

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