Wichtige Verkehrsader wird saniert
Die Inselregierung (Cabildo) von Teneriffa hat an diesem Sonntag angekündigt, umfangreiche Sanierungs- und Verstärkungsarbeiten an einer wichtigen Brücke der Insel durchzuführen. Betroffen ist der Viadukt an der Autobahn TF-4, der Hauptzufahrt nach Santa Cruz de Tenerife von Süden her, welcher über den Puerto de la Hondura führt. Bei einer technischen Inspektion wurden dort verschiedene Schäden festgestellt, die nun behoben werden müssen.
Umfang und Zeitplan der Baumaßnahmen
Das Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 1.032.111 Euro (inklusive der kanarischen Mehrwertsteuer IGIC). Nach der Vergabe des Auftrags wird mit einer geschätzten Bauzeit von fünf Monaten gerechnet. Dámaso Arteaga, der für das Straßenwesen zuständige Berater des Cabildo, betonte die Dringlichkeit der Maßnahme. „Diese Arbeiten werden vorangetrieben, nachdem bei einem technischen Vor-Ort-Termin verschiedene Schäden am Viadukt festgestellt wurden, die ein Eingreifen für eine angemessene Instandhaltung und Erhaltung erfordern“, erklärte er.
Eine Maßnahme von großer Bedeutung
Arteaga unterstrich die überregionale Bedeutung der Brücke: „Es handelt sich um eine Baumaßnahme, die der Bevölkerung der gesamten Insel zugutekommt, da es sich um eine der Hauptzufahrts- und Ausfahrtsstraßen der Hauptstadt mit einem hohen Verkehrsaufkommen handelt.“ Die TF-4 ist eine der verkehrsreichsten Straßen Teneriffas und für Pendler sowie den Güterverkehr von entscheidender Bedeutung.
Details zu den geplanten Arbeiten
Die Sanierungsarbeiten umfassen ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Wiederherstellung der strukturellen Integrität:
Zunächst wird der beschädigte Beton entfernt und durch neuen ersetzt. Parallel dazu wird korrodierter Stahl passiviert, das heißt gegen weiteres Rosten geschützt, und notwendige Stahlstäbe werden ausgetauscht. Nach dem Abtragen des alten Betons wird die freigelegte Fläche gründlich gereinigt. Anschließend kommen spezielle Haftvermittler zum Einsatz, die einen festen Verbund zwischen dem vorhandenen und dem neuen Betonmaterial gewährleisten. Zusätzlich werden neue Drainage-Abläufe (Bajantes) installiert, um zu verhindern, dass Oberflächenwasser über die tragenden Bauteile abfließt und so langfristig neue Schäden verursacht.

