Tragödie auf Teneriffa: Paar stirbt bei zwei Motorradunfällen
Auf Teneriffa hat sich am vergangenen Wochenende eine herzzerreißende Tragödie ereignet. Ein junges Paar ist innerhalb von weniger als 24 Stunden bei zwei separaten Motorradunfällen ums Leben gekommen. Dies bestätigten Quellen der Guardia Civil gegenüber der Nachrichtenagentur EFE.
Zwei Unfälle, ein tragisches Schicksal
Die 34-jährige Orimar verunglückte am Freitagnachmittag auf der Südautobahn TF-1 von Teneriffa. Gegen 18:00 Uhr kollidierte ihr Motorrad auf Höhe des Industriegebiets von Granadilla de Abona mit einem Bus (auf den Kanaren „Guagua“ genannt).
Ihr Freund Adrián, 28 Jahre alt, erlitt am Samstagmorgen einen tödlichen Unfall in der Gemeinde San Miguel de Abona. Bei diesem Zwischenfall war ein Auto beteiligt. Dessen Fahrer wurde nach einem positiven Test auf Alkohol und Drogen vorläufig festgenommen. Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.
Eine gemeinsame Leidenschaft endet tödlich
Laut Berichten der Zeitungen „Diario de Avisos“ und „El Día“ stammten beide jungen Menschen aus Venezuela und führten seit zwei Jahren eine Beziehung. Sie verband unter anderem eine große Leidenschaft für Motorräder und Tiere. In einer besonders tragischen Wendung des Schicksals war Adrián zum Zeitpunkt seines Unfalls auf dem Weg zur Wohnung seiner am Vortag verstorbenen Freundin, um sich um deren Haustiere zu kümmern und sie zu füttern.
Bestürzung und Solidarität auf den Inseln
Der fatale Zufall, der das Paar innerhalb so kurzer Zeit traf, hat auf den Kanarischen Inseln große Bestürzung und Betroffenheit ausgelöst. Die Motorrad-Community zeigt sich solidarisch mit den Familien der Verstorbenen und bereitet derzeit eine Gedenkveranstaltung zu ihren Ehren vor.

