Teneriffa, die größte der Kanarischen Inseln, ist eine Insel der außergewöhnlichen Gegensätze. Trotz ihrer verhältnismäßig überschaubaren Fläche zeigt sie zwei völlig unterschiedliche Gesichter – den sonnigen, trockenen Süden und den grünen, feuchteren Norden. Dieser Dualismus spiegelt sich im Charakter der über die ganze Insel verteilten Städte und Ortschaften wider. Während die südlichen Urlaubsorte mit goldenen Stränden und einer reichen Freizeitinfrastruktur locken, bewahren die nördlichen Städtchen ihren authentischen Kolonialcharakter und üppige Vegetation.
Die Wahl des richtigen Standorts auf Teneriffa ist entscheidend für einen gelungenen Urlaub. Mehr über die Unterschiede zwischen den Regionen erfahrt ihr in unserem Artikel „Teneriffa Norden oder Süden – der große Entscheidungsguide“. Die Entscheidung hängt nicht nur vom Wetter auf Teneriffa ab, sondern auch vom bevorzugten Urlaubsstil, dem Budget und der Mobilität – manche Orte erfordern ein Mietauto, andere sind hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Städte im Norden Teneriffas
Puerto de la Cruz

Der älteste Touristenort der Insel kann auf eine außergewöhnliche Geschichte zurückblicken, die bis ins 16. Jahrhundert reicht. Ursprünglich diente er als Hafen für die benachbarte Stadt La Orotava, bevor er sich zum ersten Touristenzentrum Teneriffas entwickelte. Die charakteristischen schwarzen Vulkanstrände kontrastieren mit dem üppigen Grün der Parks und Gärten. Besondere Beachtung verdient der Badekomplex Lago Martiánez, entworfen vom berühmten Künstler César Manrique. Die Stadt hat ihren historischen Charakter bewahrt und bietet gleichzeitig eine moderne touristische Infrastruktur.
Charakter: Traditioneller Urlaubsort
Sehenswürdigkeiten:
- Loro Parque
- Lago Martiánez
- Playa Jardín
Atmosphäre: Touristisch, aber mit Charakter
Vorteile:
- Reiches Freizeitangebot (Loro Park, Lago Martiánez)
- Authentische kanarische Atmosphäre
- Gute Busverbindungen
- Günstigere Preise als im Süden
- Nähe zu Grünanlagen
Nachteile:
- Wechselhaftes Wetter, häufigere Bewölkung
- Schwarze Vulkanstrände
- Steile Straßen in der Stadt
- Älterer Standard mancher Hotels
La Orotava

Inmitten des malerischen Tals gleichen Namens gelegen, ist La Orotava ein wahres Schmuckstück kanarischer Kolonialarchitektur. Hier finden sich die am besten erhaltenen Beispiele kanarischer Balkone und Patios. Besonders sehenswert sind die Blumenteppiche, die während des Fronleichnamsfestes auf den Straßen ausgelegt werden – eine Tradition, die zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Umgeben von Bananenplantagen und Weinbergen bietet der Ort atemberaubende Ausblicke auf den Teide und den Atlantik.
Charakter: Historische Kolonialstadt
Sehenswürdigkeiten:
- Casa de los Balcones
- Gärten Victoria
- Kirche der Unbefleckten Empfängnis
Atmosphäre: Historisch, elegant
Vorteile:
- Besterhaltene Kolonialarchitektur der Insel
- Wunderschöne Gärten und Parks
- Authentische Atmosphäre
- Hervorragende Aussichtspunkte
Nachteile:
- Kein eigener Strand
- Fahrten zum Küstenstreifen notwendig
- Steile Straßen erschweren Spaziergänge
- Begrenztes Unterkunftsangebot
Garachico

Die einstige Handelshauptstadt Teneriffas verbirgt eine faszinierende Geschichte von Zerstörung und Wiedergeburt. Im Jahr 1706 überflutete ein Vulkanausbruch große Teile der Stadt und schuf dabei paradoxerweise deren größte heutige Attraktion – die natürlichen Gezeitenbecken El Caletón, entstanden aus erstarrter Lava. Das historische Zentrum bewahrt seinen Kolonialcharme mit dem charakteristischen Plaza de la Libertad und der Burg San Miguel aus dem 16. Jahrhundert. Die Stadt ist bekannt für die besten Meeresfrüchterestaurants der Insel, und die umliegenden Weinbergterrassen verleihen der Landschaft einen malerischen Charakter.
Charakter: Historische Hafenstadt
Sehenswürdigkeiten:
- Natürliche Gezeitenbecken El Caletón
- Plaza de la Libertad
- Burg San Miguel
Atmosphäre: Historisch, malerisch
Vorteile:
- Einzigartige natürliche Lavabecken
- Erhaltene Kolonialarchitektur
- Ausgezeichnete Meeresfrüchterestaurants
- Authentische Atmosphäre
- Weniger Touristen als in den Haupturlaubsorten
Nachteile:
- Wechselhaftes Wetter
- Begrenzte touristische Infrastruktur
- Schlechte Busverbindungen
- Kleiner Strand
Icod de los Vinos

Die Stadt ist vor allem für den ältesten Drachenbaum der Welt bekannt – den Drago Milenario, der über 800 Jahre alt ist. An den Berghängen gelegen, bietet sie spektakuläre Ausblicke auf den Vulkan Teide. Die charakteristischen steilen und engen Gässchen zeugen von der langen Geschichte der Stadt, die jahrhundertelang für ihre Weinproduktion berühmt war. Das heutige Icod hat seinen authentischen Charakter bewahrt und verbindet traditionelle Architektur mit moderner touristischer Infrastruktur.
Charakter: Traditionelle Weinstadt
Sehenswürdigkeiten:
- Drago Milenario (Drachenbaum)
- Weinberge
- Historisches Stadtzentrum
Atmosphäre: Lokal, authentisch
Vorteile:
- Berühmter Jahrtausend-Drachenbaum
- Traditionelle Bodegas
- Wunderschöne Aussicht auf den Teide
- Authentische Atmosphäre
Nachteile:
- Steile, schwer zu navigierende Straßen
- Begrenztes Unterkunftsangebot
- Auto erforderlich
- Weit von den Hauptattraktionen entfernt
Buenavista del Norte

Dieses traditionelle Städtchen an der westlichsten Spitze Teneriffas hat seinen authentischen kanarischen Charakter fernab des Massentourismus bewahrt. Umgeben von Bananenplantagen und den Bergen des Teno-Massivs bietet es eine einzigartige Kombination aus Agrar- und Naturlandschaften. Das historische Zentrum mit dem charakteristischen Plaza de Los Remedios bewahrt die Kolonialarchitektur und die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte. Der moderne Golfplatz Buenavista Golf, entworfen von Severiano Ballesteros, fügt sich harmonisch in die raue Landschaft der Nordküste ein. Dieser Ort ist ideal für alle, die auf der Suche nach authentischen Erlebnissen und Ruhe sind.
Charakter: Traditionelles Landstädtchen
Sehenswürdigkeiten:
- Golfplatz Buenavista Golf
- Plaza de los Remedios
- Umliegende Strände
Atmosphäre: Lokal, authentisch
Vorteile:
- Professioneller Golfplatz
- Ruhe und Authentizität
- Wunderschöne Landschaften
- Niedrige Preise
Nachteile:
- Weit von den Hauptattraktionen
- Schlechte Busverbindungen
- Begrenzte touristische Infrastruktur
- Wechselhaftes Wetter
Santa Cruz de Tenerife

Die Inselhauptstadt verbindet Moderne mit historischem Kolonialerbe. Die Stadt erlangte weltweite Bekanntheit durch ihren Karneval, der als zweitgrößter der Welt nach Rio de Janeiro gilt. Die markante Silhouette des Auditorio de Tenerife, entworfen von Santiago Calatrava, ist zum Symbol nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Insel geworden. Obwohl Santa Cruz das wichtigste Verwaltungs- und Handelszentrum Teneriffas ist, bewahrt es seinen kanarischen Charakter dank zahlreicher Parks, historischer Plätze und traditioneller Märkte. Ein besonderes Highlight ist der goldene Strand Las Teresitas – der größte Strand im Norden der Insel, angelegt mit Sand aus der Sahara.
Charakter: Inselhauptstadt
Sehenswürdigkeiten:
- Auditorio de Tenerife
- Plaza de España
- Parque García Sanabria
Atmosphäre: Städtisch, kosmopolitisch
Vorteile:
- Reiches Kulturangebot
- Hervorragende Stadtverkehrsverbindungen
- Strand Las Teresitas mit gelbem Sand
- Erstklassige Einkaufszentren
- Authentisches Stadtleben
Nachteile:
- Stadtverkehr und Parkprobleme
- Weniger touristischer Charakter
- Hohe Immobilienpreise
- Überfüllung an Werktagen
San Cristóbal de La Laguna

Die erste geplante Kolonialstadt der Neuen Welt und einstige Hauptstadt Teneriffas – heute UNESCO-Weltkulturerbe. La Laguna diente als Vorbild für viele Kolonialstädte in Amerika. Das schachbrettartige Straßennetz, bunte Häuserfassaden und eine Fülle an Sehenswürdigkeiten aus dem 16. bis 18. Jahrhundert schaffen eine unvergleichliche Atmosphäre. Die Universität verleiht der Stadt einen jugendlichen, dynamischen Charakter, der im Kontrast zur historischen Bebauung steht. Besonders reizvoll sind die traditionellen Patios – die Innenhöfe kanarischer Häuser – sowie zahlreiche Kirchen und Klöster aus der Zeit der ersten Siedler.
Charakter: Historisches Zentrum, Universitätsstadt
Sehenswürdigkeiten:
- UNESCO-Altstadt
- Kathedrale San Cristóbal
- Museen und Galerien
Atmosphäre: Studentisch, historisch
Vorteile:
- Denkmalgeschütztes Stadtzentrum
- Reiches Kulturangebot
- Authentische Atmosphäre
- Gute Straßenbahnverbindungen
- Zahlreiche Cafés und Restaurants
Nachteile:
- Kein Strandzugang
- Häufiger Nebel und Bewölkung
- Höhere Preise im Zentrum
- Parkprobleme
Candelaria

Die spirituelle Hauptstadt der Kanarischen Inseln und wichtigste Wallfahrtsstätte des Archipels. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Figur der Schwarzen Madonna verbunden – der Schutzpatronin der Kanarischen Inseln, deren Verehrung bis in die Zeit vor der spanischen Eroberung zurückreicht. Die moderne Basilika kontrastiert mit dem historischen Platz, auf dem die monumentalen Statuen der Guanchen-Könige – der Ureinwohner der Insel – stehen. Die Uferpromenade mit zahlreichen Restaurants und der charakteristische schwarze Vulkanstrand schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die das Sakrale mit dem Alltag verbindet.
Charakter: Wallfahrtszentrum
Sehenswürdigkeiten:
- Basilika Unserer Lieben Frau von Candelaria
- Guanchen-Statuen
- Plaza de la Patrona
Atmosphäre: Religiös, ruhig
Vorteile:
- Basilika der Schwarzen Madonna
- Malerische Uferpromenade
- Ruhigere Atmosphäre
- Gute Meeresfrüchterestaurants
Nachteile:
- Begrenztes Unterkunftsangebot
- Kleiner schwarzer Strand
- Gedränge während religiöser Feste
- Schlechtere Busverbindungen
Tegueste

Das reizvolle Städtchen im nordöstlichen Teil Teneriffas, eingebettet zwischen La Laguna und den Bergen, ohne direkten Meereszugang, zieht mit seinem reichen kulturellen Erbe. Das historische Zentrum wurde als Gut von kulturellem Interesse (BIC) anerkannt. Die Stadt ist bekannt für ihre Weinproduktion und Weintourismus – zahlreiche Weinberge und Bodegas bieten Verkostungen lokaler Weine an. Der charakteristische Camino de los Laureles bewahrt Reste des ursprünglichen Lorbeerwalds und bildet einen einzigartigen Naturpfad.
Charakter: Historische Weinstadt
Sehenswürdigkeiten:
- Historisches Zentrum (BIC)
- Camino de los Laureles
- Zahlreiche Weinberge und Bodegas
- Casa de los Zamoranos (Ethnografisches Zentrum)
Vorteile:
- Ausgezeichnete Lokalweine
- Weintourismus und Bodegas
- Erhaltene traditionelle Architektur
- Ruhe und Authentizität
Nachteile:
- Kein Meereszugang
- Auto erforderlich
- Begrenzte touristische Infrastruktur
- Wenige Unterkunftsmöglichkeiten
Städte im Süden Teneriffas
Los Cristianos

Aus einem kleinen Fischerdorf hat sich Los Cristianos zu einem der wichtigsten Urlaubsorte Teneriffas entwickelt. Die Geschichte dieses Ortes ist eine faszinierende Erzählung über Wandel – noch in den 1960er Jahren war es ein kleines Fischerstädtchen, heute ist es ein pulsierendes touristisches Zentrum. Goldene Strände, eine weitläufige Uferpromenade und der Hafen mit Fährverbindungen zu den anderen Kanarischen Inseln prägen seinen heutigen Charakter. Trotz intensiver Entwicklung lassen sich im älteren Teil der Stadt noch Spuren der früheren Fischersiedlung entdecken.
Charakter: Wichtigster Urlaubsort
Sehenswürdigkeiten:
- Hafen mit Verbindungen zu anderen Inseln
- Strände Playa de las Vistas und Playa de Los Cristianos
- Unterhaltungs- und Einkaufszentrum
Atmosphäre: Touristisch, international
Vorteile:
- Ausgebaute touristische Infrastruktur
- Hervorragende Strände mit gelbem Sand
- Hafen mit Inselverbindungen
- Große Auswahl an Restaurants und Unterhaltung
- Gute Verkehrsverbindungen
Nachteile:
- Stark überfüllt in der Hauptsaison
- Hohe Preise
- Wenig authentische Atmosphäre
- Lärm im Zentrum
Las Américas (Playa de las Américas)

Dies ist der jüngste und zugleich dynamischste Touristenort Teneriffas, in den 1960er Jahren von Grund auf neu erbaut. Heute ist er das Unterhaltungs- und Nachtlebenzentrum der Insel. Künstliche Strände mit aus der Sahara importiertem Sand, moderne Einkaufszentren und die berühmte Veronicastraße mit unzähligen Clubs prägen das charakteristische Stadtbild. Hier schlägt das nächtliche Herz der Insel und zieht junge Urlauber aus ganz Europa an.
Charakter: Unterhaltungs- und Nachtlebenzentrum
Sehenswürdigkeiten:
- Einkaufszentrum Safari
- Discostraße Veronicas
- Strände Playa de Troya und Playa del Bobo
Atmosphäre: Partyorientiert, touristisch
Vorteile:
- Reiches Unterhaltungsangebot
- Bestes Nachtleben der Insel
- Breite Strände
- Zahlreiche Einkaufszentren
Nachteile:
- Sehr touristischer Charakter
- Hohe Preise
- Nachtlärm
- Überfüllte Strände in der Hauptsaison
Costa Adeje

Das luxuriöse Viertel entstand als natürliche Verlängerung von Playa de las Américas, doch mit einem völlig anderen Charakter. Hier befinden sich die teuersten Hotels und exklusivsten Strände Teneriffas. Der Bereich um Playa del Duque mit seinen charakteristischen weißen Liegen und Sonnenschirmen ist zum Inbegriff von Luxus geworden. Im Gegensatz zu den benachbarten Urlaubsorten setzt Costa Adeje auf hohe Servicequalität und eine ruhigere Atmosphäre und zieht damit anspruchsvollere Gäste an.
Charakter: Exklusiver Urlaubsort
Sehenswürdigkeiten:
- Siam Park und Aqualand
- Luxushotels
- Restaurants und Geschäfte der Spitzenklasse
Atmosphäre: Luxuriös, international
Vorteile:
- Hotels der Spitzenklasse
- Beste Wasserparks (Siam Park, Aqualand)
- Gepflegte Strände mit gelbem Sand
- Exklusive Restaurants und Geschäfte
- Ruhigere Atmosphäre als in Las Américas
Nachteile:
- Sehr hohe Preise
- Wenig authentische Atmosphäre
- Überfüllung in der Hauptsaison
- Parkprobleme
Adeje

Diese historische Stadt auf einem Hügel oberhalb der Küste bildet einen interessanten Kontrast zum modernen Urlaubsort Costa Adeje. Die Geschichte von Adeje reicht bis in die Zeit der Guanchen zurück – der Ureinwohner der Insel, wovon zahlreiche archäologische Funde zeugen. Die Stadt ist bekannt für das Casa Fuerte aus dem 16. Jahrhundert, die einstige Festung der Adelsfamilie Ponte. Das heutige Adeje bewahrt seinen authentischen Charakter mit engen Gassen und traditioneller kanarischer Architektur und fungiert gleichzeitig als Verwaltungszentrum für die beliebte Touristenzone. Eine besondere Attraktion ist die Schlucht Barranco del Infierno, einer der schönsten Wanderwege der Insel.
Charakter: Historische Verwaltungsstadt
Sehenswürdigkeiten:
- Casa Fuerte – Festung aus dem 16. Jahrhundert
- Barranco del Infierno
- Kirche Santa Úrsula
- Restaurant Otelo, bekannt für sein Knoblauchhuhn
Atmosphäre: Authentisch, lokal
Vorteile:
- Nähe zur Touristenzone
- Günstigere Preise als in den Urlaubsorten
- Reiche Geschichte
Nachteile:
- Anfahrt zum Strand erforderlich
- Steile Straßen
Playa Paraíso

Der kleine Urlaubsort an der südwestlichen Küste Teneriffas hat in den letzten Jahren durch die Eröffnung des luxuriösen Hard Rock Hotels eine bedeutende Wandlung erfahren. Der Name „Paradiesstrand“ spiegelt den ruhigen Charakter dieses Ortes wider, der eine Alternative zu den überfüllten Urlaubsorten des Südens darstellt. Charakteristische natürliche Meeresbecken und ein beschaulicher Strand ziehen Urlauber an, die eine ruhigere Erholung suchen. Die umliegenden Klippen bilden eine malerische Kulisse für Sonnenuntergänge.
Charakter: Ruhiger Küstenort
Sehenswürdigkeiten:
- Hard Rock Hotel
- Natürliche Meeresbecken
- Beschaulicher Strand
- Roca Negra Sunset Club
Atmosphäre: Ruhig, entspannend
Vorteile:
- Günstigere Preise als in den Haupturlaubsorten
- Nähe zu touristischen Attraktionen
Nachteile:
- Begrenzte Infrastruktur
- Seltenere Busverbindungen
Callao Salvaje
Der malerische Ferienort hat sich aus einem kleinen Fischerdorf zu einem beliebten, aber nach wie vor beschaulichen Urlaubsort entwickelt. Umgeben von Vulkanklippen bietet er spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik und die benachbarte Insel La Gomera. In den letzten Jahren hat er durch die Anlage eines neuen Strandes und den Ausbau der touristischen Infrastruktur an Beliebtheit gewonnen. Trotz der Entwicklung hat der Ort seine ruhige Atmosphäre bewahrt und zieht vor allem Familien und Paare an, die eine ruhigere Alternative zu den Haupturlaubsorten suchen.
Charakter: Beschaulicher Wohnurlaubsort
Sehenswürdigkeiten:
- Neuer Strand mit schwarzem Sand
- Uferpromenade
- Aussichtspunkte
- Lokale Restaurants
Atmosphäre: Ruhig, familienfreundlich
Vorteile:
- Attraktive Unterkunftspreise
- Ruhigere Alternative zu den Haupturlaubsorten
Nachteile:
- Mietwagen erforderlich
- Begrenztes Freizeitangebot
El Médano

Das malerische Städtchen hat trotz wachsender touristischer Beliebtheit seinen authentischen kanarischen Charakter bewahrt. Es gilt als Welthauptstadt des Windsurfens und Kitesurfens dank beständiger Winde und hervorragender Bedingungen. Der über der Stadt aufragende rote Berg Montaña Roja ist ein charakteristischer Orientierungspunkt und bietet großartige Wanderwege. Im Gegensatz zu anderen Urlaubsorten im Süden hat El Médano seinen lokalen Charakter behalten und verbindet die Surfer-Community mit dem traditionellen Inselleben.
Charakter: Paradies für Surfer und Wassersportfans
Sehenswürdigkeiten:
- Hervorragende Bedingungen für Kite- und Windsurfen
- Natürlicher Strand La Tejita
- Berg Montaña Roja
Atmosphäre: Sportlich, jung, locker
Vorteile:
- Hervorragende Wassersportbedingungen
- Natürlicher Strand La Tejita
- Lockere, lokale Atmosphäre
- Günstigere Preise als in den Haupturlaubsorten
- Authentische Restaurants
Nachteile:
- Ständiger starker Wind
- Flughafennähe (Lärm)
- Begrenztes Freizeitangebot
- Weniger Unterkunftsmöglichkeiten
Palm Mar
Die moderne Wohnsiedlung ist in den letzten Jahrzehnten an der Südküste entstanden. Auf der einen Seite von Bergen, auf der anderen vom Atlantik umgeben, bietet sie außergewöhnliche Bedingungen für eine ruhige Erholung. Charakteristische Apartmenthäuser mit Pools und gepflegten Gärten kontrastieren mit dem wilden Strand und der Steilküste. Der Ort ist besonders beliebt bei Rentnern aus Nordeuropa und Deutschland sowie bei Personen, die einen längeren Aufenthalt fernab des Trubels der Haupturlaubsorte suchen.
Charakter: Moderne Wohnsiedlung
Sehenswürdigkeiten:
- Langer Strand
- Moderne Apartments mit Pools
- Beach Club Bahia Beach
Vorteile:
- Ruhige Umgebung
- Moderne Apartments
- Gute Immobilienpreise
- Nähe zu den Haupturlaubsorten
Nachteile:
- Auto erforderlich
- Erschwerte Anfahrt
- Begrenzte Infrastruktur
- Kleiner Strand
Las Galletas

Der authentische Küstenort setzt erfolgreich der Massentouristik Widerstand. Der Fischereihafen bildet noch immer das Herzstück der Stadt, und frische Meeresfrüchte in den lokalen Restaurants ziehen Feinschmecker aus der ganzen Insel an. Steinige Strände und natürliche Felsenbecken bieten eine Alternative zu den Sandstränden der großen Urlaubsorte. Las Galletas bewahrt seinen traditionellen Charakter und entwickelt gleichzeitig auf nachhaltige Weise eine moderne touristische Infrastruktur.
Charakter: Hafenstädtchen
Sehenswürdigkeiten:
- Fischereihafen
- Frische Fische und Meeresfrüchte
- Steinige Strände
Atmosphäre: Authentisch, lokal
Vorteile:
- Authentische Atmosphäre
- Frische Meeresfrüchte
- Günstigere Preise als in Urlaubsorten
- Malerischer Hafen
- Gute Ausgangsbasis
Nachteile:
- Steinige Strände
- Begrenzte touristische Infrastruktur
- Schlechtere Busverbindungen
- Weniger Freizeitangebot
Costa del Silencio

Dieser ruhige Ferienort verdankt seinen Namen – „Küste der Stille“ – seiner außergewöhnlich beschaulichen Atmosphäre. Die charakteristische Felsformation Montaña Amarilla bildet eine malerische Kulisse für Wohnanlagen und Apartments. Eine internationale Gemeinschaft, darunter eine bedeutende Anzahl von Langzeitresidenten aus Nordeuropa und Deutschland, verleiht dem Ort einen kosmopolitischen Charakter. Die Nähe zu Naturschutzgebieten und natürlichen Felsenbecken macht ihn ideal für Naturliebhaber und Schnorchelfans.
Charakter: Ruhiger Wohnort
Sehenswürdigkeiten:
- Montaña Amarilla (Gelber Berg)
- Schnorchelstellen
- Internationale Einkaufsmöglichkeiten
Atmosphäre: International, ruhig
Vorteile:
- Ruhige Umgebung
- Gute Unterkunftspreise
- Internationale Gemeinschaft
- Nähe zu Wanderwegen
Nachteile:
- Kein eigener Strand
- Begrenztes Freizeitangebot
- Anfahrten zu Attraktionen nötig
- Ältere Infrastruktur
Golf del Sur & Amarilla Golf

Der exklusive Golfkomplex hat sich zu einem vollwertigen Ferienort entwickelt. Die charakteristischen Golfplätze, eingebettet in die Vulkanlandschaft, bieten einzigartige Spielbedingungen. Marina San Miguel ist Ausgangspunkt für zahlreiche Meeresausflüge, darunter beliebte U-Boot-Fahrten. Das Gebiet zieht vor allem Golffans und Ruhesuchende an, die luxuriösen Urlaub schätzen.
Charakter: Golf- und Wohnkomplex
Sehenswürdigkeiten:
- Hochkarätige Golfplätze
- Marina San Miguel
- U-Boot „Submarine“
Atmosphäre: Exklusiv, ruhig
Vorteile:
- Professionelle Golfplätze
- Ruhige Umgebung
- Marina mit Wasseraktivitäten
- Gepflegte Infrastruktur
Nachteile:
- Hohe Preise in den Golfkomplexen
- Wenige Attraktionen abseits des Golfs
- Windige Lage
- Auto erforderlich
Los Abrigos
Das reizvolle Fischerdorf hat trotz der Nähe zu großen Urlaubsorten seinen authentischen Charakter bewahrt. Der Fischereihafen bildet nach wie vor das Zentrum des lokalen Lebens, und die Restaurants mit frischen Meeresfrüchten genießen verdienten Ruhm. Natürliche Felsenbecken und malerische Buchten prägen das charakteristische Küstenbild. Dieser Ort ist ideal für alle, die authentische kanarische Erlebnisse suchen.
Charakter: Küstenfischerdorf
Sehenswürdigkeiten:
- Fischereihafen
- Meeresfrüchterestaurants
- Natürliche Felsenbecken
Atmosphäre: Ruhig, lokal
Vorteile:
- Beste Fischrestaurants
- Authentische Atmosphäre
- Malerischer Hafen
- Günstigere Preise als in Urlaubsorten
- Natürliche Felsenbecken
Nachteile:
- Begrenzte touristische Infrastruktur
- Schlechte Busverbindungen
- Kleiner Strand
- Nähe zum Flughafen Tenerife Sur
Los Gigantes

Der Name der Stadt – „Die Giganten“ – leitet sich von den spektakulären bis zu 600 Meter hohen Klippen ab, die seine natürliche Kulisse bilden. Dieser verhältnismäßig junge Ort wurde mit Blick auf den Tourismus geplant, hat aber im Gegensatz zu den südlichen Urlaubsorten seinen beschaulichen Charakter bewahrt. Der Yachthafen ist Ausgangspunkt für Wal- und Delfinbeobachtungen, und die umliegenden schwarzen Strände bieten ideale Bedingungen zum Baden und Schnorcheln.
Charakter: Urlaubsort mit Kliffblick
Sehenswürdigkeiten:
- Klippen Los Gigantes
- Yachthafen
- Schwarze Strände
Atmosphäre: Touristisch, malerisch
Vorteile:
- Spektakuläre Kliffaussichten
- Marina mit Meeresausflügen
- Ruhigere Atmosphäre
- Wal- und Delfinbeobachtung
- Beschaulicher schwarzer Strand
Nachteile:
- Weit von den Hauptattraktionen
- Begrenztes Freizeitangebot
- Steile Straßen
- Weniger Busverbindungen
Alcalá
Der traditionelle Küstenort in der Gemeinde Guía de Isora ist bekannt für die natürlichen Becken Charco de La Jaquita und die malerische Küste. Fischereihafen und zahlreiche auf frische Meeresfrüchte spezialisierte Restaurants schaffen eine authentische Atmosphäre. Besondere Trümpfe sind die spektakulären Sonnenuntergänge mit Blick auf La Gomera sowie die Uferpromenade, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Ortes verbindet.
Charakter: Traditioneller Fischerort
Sehenswürdigkeiten:
- Natürliche Becken Charco de La Jaquita
- Uferpromenade
- Meeresfrüchterestaurants
- Sonnenuntergänge mit Blick auf La Gomera
Atmosphäre: Maritim, authentisch
Vorteile:
- Natürliche Becken Charco de La Jaquita
- Authentische Atmosphäre
- Wunderschöne Sonnenuntergänge
- Gute lokale Restaurants
Nachteile:
- Begrenztes Unterkunftsangebot
- Kleiner Strand
- Weit von den Hauptattraktionen
- Schlechte Busverbindungen
Santiago del Teide
Das im westlichen Teil der Insel gelegene Städtchen besticht durch Landschaftsvielfalt – von Vulkanformationen bis hin zu malerischen Klippen und Stränden. Der Ort ist bekannt für seine Mandelblütenwege und dient als Ausgangspunkt vieler beliebter Wanderrouten. Eine besondere Bedeutung verleiht ihm der Status als Wallfahrtsort mit dem ersten Heiligen Jakobstor der Insel. Das Zusammenspiel von schwarzer Lava, tiefem Meeresblau und grüner Vegetation schafft eine unverwechselbare Szenerie.
Charakter: Bergstädtchen mit reichem religiösem Erbe
Sehenswürdigkeiten:
- Heiliges Jakobstor (Puerta Santa)
- Mandelblütenwege
- Vulkanlandschaften
- Aussichten auf Ozean und Klippen
Atmosphäre: Spirituell, naturnah
Vorteile:
- Mandelblütenwege
- Ausgangspunkt vieler Wanderrouten
- Ruhe und Authentizität
- Religiöse Bedeutung (Jakobstor)
Nachteile:
- Kein Strand
- Begrenztes Unterkunftsangebot
- Weit von den Hauptattraktionen
- Schlechte Busverbindungen
Bergdörfer
Vilaflor

Die höchstgelegene Ortschaft Teneriffas (1.400 m ü. NN.) besticht durch ihren ländlichen Charakter und den Reichtum der Naturlandschaft. Umgeben von Kiefernwäldern und Weinbergen, ist sie das Tor zum Teide-Nationalpark. Hier wurde der erste kanarische Heilige geboren – Hermano Pedro. Die Geschichte des Tourismus in Vilaflor reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die ersten Botaniker und Wissenschaftler vom außergewöhnlichen Klima und der Nähe zum Teide angezogen wurden. Charakteristische gepflasterte Gassen und traditionelle Architektur schaffen eine ruhige, ländliche Atmosphäre fernab des touristischen Trubels.
Charakter: Höchstgelegener Ort Teneriffas, ländlich und authentisch
Sehenswürdigkeiten:
- Historische Sehenswürdigkeiten (Casa del Marqués, alte Wassermühle)
- Weinberge mit Lokalweinen
- Wanderweg Pino Enano
- Mandelplantagen
Atmosphäre: Ruhig, rustikal
Vorteile:
- Nähe zum Teide-Nationalpark
- Einzigartige Wanderwege
- Weinberge und Lokalweine
- Kühleres Klima im Sommer
Nachteile:
- Große Entfernung zu den Stränden
- Begrenzte Infrastruktur
- Kalte Nächte
- Auto erforderlich
Masca

Das als „Machu Picchu Teneriffas“ bezeichnete malerische Bergdorf ist einer der meistfotografierten Orte der Insel. Im 16. Jahrhundert gegründet, diente es der Legende nach als Versteck für Piraten, die seine schwer zugängliche Lage nutzten. Heute leben hier nur noch etwa 100 Menschen. Auf 600 m Höhe im Herzen des Teno-Massivs gelegen, bietet das Dorf einige der spektakulärsten Aussichten der Insel. Der Weg nach Masca ist selbst eine Attraktion – die kurvenreiche, enge Strecke mit Serpentinen und Abgründen auf beiden Seiten sorgt für unvergessliche Eindrücke. Die berühmte Schlucht Masca, die zum Meer führt, ist einer der beliebtesten Wanderwege auf Teneriffa.
Charakter: Bergdorf
Sehenswürdigkeiten:
- Schlucht Masca
- Aussichtspunkte
- Traditionelle Architektur
Atmosphäre: Bergig, touristisch
Vorteile:
- Spektakuläre Aussichten
- Berühmter Wanderweg
- Einzigartige Architektur
- Authentische Atmosphäre
Nachteile:
- Schwierige Anfahrt über kurvenreiche Straßen
- Keine Übernachtungsmöglichkeiten
- Tagsüber überfüllt mit Touristen
- Sehr eingeschränkte Busverbindungen
Häufig gestellte Fragen
Für den ersten Besuch empfehlen wir Costa Adeje oder Puerto de la Cruz – beide bieten eine gute Balance zwischen touristischer Infrastruktur und lokalem Charakter.
Der Süden bietet mehr Sandstrände und stabileres Wetter. Die Strände im Norden sind oft schwarz und vulkanischen Ursprungs, aber weniger überfüllt.
Los Cristianos, Santa Cruz und Puerto de la Cruz verfügen über die besten Busverbindungen. Von Costa Adeje aus kommt man ebenfalls gut in andere Teile der Insel.
Costa Adeje (Siam Park, Aqualand) und Puerto de la Cruz (Loro Parque) bieten die meisten Familienattraktionen.
Nordische Städte wie Puerto de la Cruz sowie kleinere Orte wie El Médano oder Los Abrigos sind deutlich günstiger als die südlichen Urlaubsorte.
Der Süden hat das ganze Jahr über stabiles, sonniges Wetter. Der Norden ist durch häufigere Niederschläge grüner, aber ebenfalls warm.
Die nördlichen Städte, insbesondere Puerto de la Cruz und La Orotava, sind dank stabiler Temperaturen und eines reichen Kulturangebots das ganze Jahr über attraktiv.
Fazit
Die Wahl des richtigen Ortes auf Teneriffa hängt vor allem von den persönlichen Vorlieben und dem gewünschten Urlaubsstil ab. Die Insel bietet vielfältige Möglichkeiten:
Die südlichen Urlaubsorte (Costa Adeje, Los Cristianos, Playa de las Américas) garantieren sonniges Wetter, eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur und ein breites Freizeitangebot. Die nördlichen Städte (Puerto de la Cruz, La Orotava, Garachico) punkten mit authentischer Atmosphäre, reicher Geschichte und Kolonialarchitektur. Kleinere Ortschaften (El Médano, Los Abrigos, Las Galletas) bieten eine ruhigere Alternative und ein lokales Feeling.
Unabhängig vom gewählten Standort ermöglichen die vergleichsweise geringe Größe der Insel und das gute Verkehrsnetz eine bequeme Mobilität zwischen den Städten. So lassen sich die Vorzüge verschiedener Regionen problemlos in einem einzigen Urlaub kombinieren.

