Frischer Wind für San Antonio in Puerto de la Cruz
Der Stadtteil San Antonio in Puerto de la Cruz auf Teneriffa erhält ein umfassendes Facelifting. Eine integrale Erneuerung soll mehr Grünflächen schaffen, den öffentlichen Raum aufwerten und die Präsenz von Fahrzeugen an der Oberfläche reduzieren – unter anderem durch 122 neue Parkplätze. Bei der Initiative handelt es sich vorerst um einen Vorentwurf, der Anfang 2026 verwirklicht werden könnte.
Jahrelange Forderungen der Anwohner
„Der Vorschlag fasst Jahre partizipativer Arbeit zusammen und markiert den Beginn einer integralen Erneuerung des Viertels“, erklärt der Stadtrat für Stadtplanung, David Hernández. Tatsächlich fordern die Bewohner von San Antonio seit Jahrzehnten Freizeitflächen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Ein Beispiel dafür sind die Beschwerden über den Mangel an Parkplätzen in dem Viertel.
Konkret reicht dieses Projekt, wie der Vorsitzende der Nachbarschaftsvereinigung „La Jeringuilla“, Dionisio Rodríguez, erläutert, bis ins Jahr 2020 zurück. Damals führten die Anwohner im Rahmen des Programms „Barrios por el clima“ (Viertel für das Klima) 103 Umfragen durch. Dieses vom Stadtrat von Puerto de la Cruz geförderte Programm zielt darauf ab, die Qualität der Gemeinschaftsflächen in verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde zu bewerten.
Mehr Parkplätze und mehr Grün
Laut Stadtrat Hernández sieht der Plan die Schaffung von Garagen und neuen Parkzonen vor. Diese Reform wird insbesondere im Umfeld des städtischen Sportzentrums San Antonio in der Calle El Caminero umgesetzt. Dabei soll das Gefälle des Geländes genutzt werden, um Flächen für Grün- und Gemeinschaftsbereiche freizumachen.
Zu den wichtigsten Veränderungen zählt der Vorsitzende der Nachbarschaftsvereinigung die Schaffung von 122 neuen Parkplätzen – eine der Hauptforderungen des Viertels – sowie die Erweiterung der Grünzonen. „Auch wenn es eine Baustelle ist, ist es ein Gewinn für das Viertel“, betont er.
Zeitplan: Vorstellung noch in diesem Jahr
Hernández weist darauf hin, dass im Laufe des Dezembers weitere Treffen mit den Anwohnern stattfinden werden, um die Details des Designs abzuschließen. Die Vorstellung des vollständigen Projekts ist noch vor Jahresende geplant, die Ausschreibung soll zu Beginn des Jahres 2026 erfolgen, „um die Bauarbeiten so bald wie möglich beginnen zu können“.
Projekt bleibt für Anregungen offen
Der Vorentwurf wurde dem Viertel bereits am 19. November vorgestellt, obwohl einige Bewohner mitteilten, den Vorschlag nicht erhalten zu haben. Um die Reichweite zu vergrößern, plant die Vereinigung, in die Kirche und auf die Plätze zu gehen, um weitere Beiträge zu sammeln. „Das Projekt ist noch offen, und wir möchten, dass sich alle Nachbarn äußern“, so Rodríguez.

