Notfall über Frankreich: Ryanair-Flug kehrt nach extremen Turbulenzen um
Ein planmäßiger Ryanair-Flug startete am Sonntag, dem 28. Dezember, von Birmingham in Richtung Europa – doch er endete in einer unerwarteten und traumatischen Wendung. Nur etwa 90 Minuten nach dem Start musste die Maschine notfallmäßig umkehren, nachdem sie eine Serie heftiger Turbulenzen durchflog, die Passagiere durch die Kabine schleuderten. Das Flugzeug befand sich in etwa 10.700 Metern (35.000 Fuß) Höhe über französischem Luftraum, als der Alarm ausgelöst wurde, wie das britische Medium Birmingham Mail berichtete.
„Eine brutale Erschütterung“: Passagierin schildert den Schockmoment
Die Maschine sank abrupt auf etwa 3.000 Meter (10.000 Fuß) und setzte Kurs zurück auf den Flughafen Birmingham, wo sie von Rettungskräften in Empfang genommen wurde. Eine 33-jährige Passagierin aus Lichfield schilderte anonym ihren Schock: „Wir waren im stabilen Flug, als das Flugzeug plötzlich heftig zur einen und dann zur anderen Seite kippte. Es war eine brutale Erschütterung. Wir verloren schlagartig an Höhe und wurden aus unseren Sitzen geschleudert.“ Die Frau blieb zwar körperlich unverletzt, betont jedoch die psychischen Folgen: „Ich kann nicht aufhören, es wieder zu erleben. Es war, als wäre man in einem Flugzeugabsturz. Ich fühle mich völlig traumatisiert.“
Verletzte bei ausgelöstem Service – Landung im abgelegenen Bereich
Der Vorfall ereignete sich, während die Kabinenbesatzung gerade den Getränkeservice durchführte, was die Situation verschlimmerte. Mehrere Passagiere erlitten Verletzungen, da es keine Vorwarnung und die Erschütterungen extrem stark waren. Laut The Aviation Herald wurde der Service sofort gestoppt und die Notfallprotokolle aktiviert. Das Flugzeug landete etwa eineinhalb Stunden nach dem Start und wurde in einem abgelegenen Bereich des Flughafens geparkt, um den Rettungskräften Zugang zu ermöglichen. Einige Passagiere benötigten sofortige medizinische Hilfe.
Ungelöstes Rätsel: Sahen Passagiere einen Militärjet?
Ein besonders beunruhigender Aspekt des Vorfalls ist, was mehrere Passagiere zu sehen glauben. „Einige sagen, sie hätten kurz bevor alles begann einen Militärjet vorbeifliegen sehen. Wie ist es möglich, dass das Bordradar ihn nicht erkannt hat?“, fragt die Passagierin. Diese Version wurde zwar offiziell nicht bestätigt, hat jedoch unter den Passagieren und in sozialen Netzwerken viele Fragen aufgeworfen. Die Tatsache, dass die Maschine extreme Manöver flog, weckt Verdacht auf eine mögliche externe Störung oder Bedrohung im Luftraum. Selbst die erfahrene Besatzung, die auf Flügen in ganz Europa im Einsatz ist, war schockiert. „Sie sagten uns, sie hätten in all ihren Dienstjahren noch nie etwas so Beängstigendes erlebt“, so die Passagierin.
