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Diese Radarfalle auf Teneriffa verteilte 2024 fast 10.000 Strafen

Fast 10.000 Strafen an einem Punkt: Teneriffas aktivste Radarfalle

Geschwindigkeitskontrollen sind für viele Autofahrer ein Albtraum. Mit Beginn der Weihnachtszeit nehmen die Fahrten auf den Straßen der Kanarischen Inseln und in ganz Spanien deutlich zu. Der erhöhte Verkehr und die damit oft einhergehende Hektik führen zu einer Flut von Strafen wegen überhöhter Geschwindigkeit – eine unerwünschte zusätzliche Ausgabe in der ohnehin teuren Festtagszeit. Die Radaranlagen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und die Unfallzahlen senken, indem sie die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge messen. Im Jahr 2024 erfassten die auf den Kanarischen Inseln installierten Blitzer insgesamt 113.942 Fahrer. Das ist ein Anstieg von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Überhöhte Geschwindigkeit bleibt die häufigste Verkehrsordnungswidrigkeit auf den Straßen des Archipels.

Der unangefochtene Spitzenreiter: Der Radar an der Vía de Ronda

Laut den von der Organisation Automovilistas Europeos Asociados (AEA) veröffentlichten Daten steht der am häufigsten zuschlagende Blitzer auf Teneriffa in einer der verkehrsreichsten Zonen. Die Anlage auf der TF-13, der Vía de Ronda, ist einer der ältesten und zugleich der aktivste Radar des gesamten Inselarchipels. Grund dafür ist das extrem hohe Verkehrsaufkommen in diesem Bereich. Im Jahr 2024 verzeichnete diese Geschwindigkeitskontrolle 9.491 Anzeigen – eine hohe Zahl, die jedoch unter der von 2023 liegt, als sage und schreibe 14.310 Fahrer zur Kasse gebeten wurden.

Heißer Punkt auf der Südautobahn: Kilometer 59 der TF-1

Der zweitplatzierte Blitzer auf Teneriffa befindet sich am Kilometer 59 der TF-1, der Autopista del Sur, auf Höhe der Gemeinde Granadilla de Abona. Dieser Radar erwischte im Jahr 2024 insgesamt 5.943 Fahrzeuge, die schneller als erlaubt unterwegs waren. Die TF-1 ist eine der Hauptverkehrsadern der Insel, da sie die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife mit dem Flughafen Teneriffa Süd und den touristischen Zentren im Süden verbindet. Da es sich um eine stark von Touristen frequentierte Strecke handelt, ist die Zahl der Geschwindigkeitsstrafen hier besonders hoch.

Tipp für die Feiertage: Fuß vom Gas nehmen

Tinerfeños, die auf einer dieser Strecken unterwegs sind, sollten in der Weihnachtszeit besonders den Fuß vom Gas nehmen, wenn sie keine unerwünschte „Festtagsüberraschung“ in Form eines Strafzettels erhalten möchten. Die Kombination aus hohem Verkehrsaufkommen, oft unbekannten Straßen bei Touristen und der Eile, pünktlich anzukommen, macht diese Punkte zu neuralgischen Zonen für Tempoverstöße.

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