polizei ring gefalschte luxusautos teneriffa zerschlagen

Polizei zerschlägt Ring für gefälschte Luxusautos auf Teneriffa

Großrazzia beendet illegalen Handel mit Luxusautos

In einer gemeinsamen Großaktion haben die Guardia Civil und die Nationalpolizei auf den Kanarischen Inseln eine kriminelle Vereinigung zerschlagen, die auf Dokumentenfälschung und illegalen Handel mit hochwertigen Fahrzeugen spezialisiert war. Die über fünfzehn Monate andauernden Ermittlungen gipfelten in der Festnahme von sechs Personen und der Sicherstellung von dreizehn Luxusautos. Wie Polizeikreise mitteilten, importierte die Bande Fahrzeuge aus dem Ausland, die zuvor gestohlen worden waren.

Komplexes System mit gefälschten Kennzeichen

Einmal auf spanischem Hoheitsgebiet, manipulierten die Gruppenmitglieder die Fahrzeugpapiere, um den Anschein der Legalität zu wahren. Die Täter nutzten ein komplexes Vorgehen, um einer Entdeckung zu entgehen. Nach der Einschleusung der Fahrzeuge nach Spanien fälschten sie die offiziellen Dokumente und brachten doppelte Kennzeichen an, die zu anderen Fahrzeugen derselben Marke und desselben Modells gehörten. Auf diese Weise konnten die Wagen ohne Verdacht zu erregen im Straßenverkehr unterwegs sein. Anschließend wurden sie in sozialen Netzwerken beworben und sowohl zum Verkauf als auch zur Vermietung angeboten, was der Bande unter dem Deckmantel der Legalität erhebliche Gewinne einbrachte.

Durchsuchung in El Médano fördert Beweismaterial zutage

Die operative Phase der Ermittlungen umfasste eine Hausdurchsuchung in El Médano, in der Gemeinde Granadilla de Abona auf Teneriffa. Bei der Aktion fanden die Beamten umfangreiches Material, das mit der kriminellen Aktivität in Verbindung stand. Zu den beschlagnahmten Gegenständen gehören:

  • 16 Fahrzeugschlüssel
  • 8 Fahrzeugscheine (Fichas técnicas)
  • 6 Fahrzeugzulassungen (Permisos de circulación)
  • 2 ausländische Kennzeichen
  • 12 Mobiltelefone
  • 40 SIM-Karten
  • 3 Laptops
  • 15.050 Euro in bar

Das gesamte Material war in verschiedenen Räumen der Wohnung versteckt. Außerdem wurde außerhalb des Gebäudes ein Fahrzeug aufgefunden, dessen Kennzeichen nicht mit den tatsächlichen Daten übereinstimmte; auch dieses wurde sichergestellt.

Ermittlungen gegen Hauptverdächtigen laufen weiter

Insgesamt nahmen die Sicherheitskräfte sechs Personen fest, darunter der Hauptverdächtige. Letzterer wurde der Justiz vorgeführt und vorläufig auf freien Fuß gesetzt, während er auf seinen Prozess wartet. Während der Operation konnten dreizehn Hochleistungsfahrzeuge sichergestellt werden, allerdings sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, um weitere beteiligte Fahrzeuge zu lokalisieren und mögliche weitere Komplizen innerhalb des Netzwerks zu identifizieren.

Grenzübergreifende Polizeiarbeit und Appell an die Öffentlichkeit

Die Untersuchung wurde von Beamten des Ermittlungsbereichs des Hauptpostens von Playa de las Américas (Guardia Civil) und der örtlichen Kriminalpolizeibrigade des Polizeireviers im Süden Teneriffas (Nationalpolizei) durchgeführt. Die Behörden betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, um diese Art von Straftaten aufzudecken, insbesondere wenn sie verdächtige Fahrzeugbewegungen oder unregelmäßige Transaktionen betreffen. Die Guardia Civil weist darauf hin, dass jeder vertraulich Informationen über ihren eigens eingerichteten Online-Kanal für Bürgerhinweise melden kann.

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