paar stirbt bei zwei motorradunfaellen teneriffa

Tragisches Schicksal: Paar stirbt bei zwei Motorradunfällen auf Teneriffa

Doppeltrauer in der Motorrad-Community

Ein unglaublicher Dreh des Schicksals und eine schreckliche Fügung beendeten am Samstag das Leben eines Motorradfahrers auf Teneriffa, dessen Partnerin weniger als 24 Stunden zuvor bei einem anderen Motorradunfall ums Leben gekommen war. Er starb, nachdem er von einem Auto an einer Tankstellenausfahrt überfahren wurde; sie bei einer Kollision mit einem Bus. Beide Unfälle ereigneten sich im Süden Teneriffas.

Fahrer unter Drogeneinfluss festgenommen

Infolge des Unfalls des 28-jährigen Mannes nahm die Polizei einen Fahrer fest. Es handelt sich um den Lenker des Fahrzeugs, das den Motorradfahrer erfasst hatte. Der Festgenommene war unter Alkohol- und Drogeneinfluss und hatte eine Stopptafel überfahren. Der junge Mann hatte die Nachricht vom Tod seiner Freundin erst am Vortag erhalten. Polizeiquellen bestätigten, dass sie das Opfer der Kollision vom Freitag auf der Südautobahn Teneriffas zwischen einem Motorrad und einem Bus war.

Trauer um einen „Manitas“ der Mechanik

Die Motorrad-Community Teneriffas trauert um diese beiden Verluste. Er war ein bekannter „Manitas“ (Handwerker) der Mechanik, ein begeisterter Motorradfan. Sowohl sein Tod als auch der seiner Partnerin führen erneut die Verletzlichkeit von Zweiradfahrern bei solchen Unfällen vor Augen. Der Tod dieses jungen Mannes erhöht die Zahl der auf den kanarischen Straßen im Jahr 2025 getöteten Motorradfahrer auf 34 – ein schwarzes und besonders tragisches Jahr für diese Gruppe.

Unfallschwerpunkte und ein besorgniserregender Trend

Diese Vorfälle ereignen sich besonders häufig an Wochenenden oder Feiertagen. Die hohe Unfallrate auf Teneriffa findet sich zudem auf den sogenannten konventionellen Straßen mit ihren typischen Gebirgsstraßenmerkmalen: Sie verlaufen durch sehr unwegsames Gelände mit vielen Kurven, sind schmal, haben ständige Höhenwechsel, die die Sicht erschweren, und es gibt Abgründe mit der entsprechenden Absturzgefahr bei Kontrollverlust über das Motorrad.

Kanaren: Negativer Spitzenreiter bei Verkehrstoten

Zweiradfahrer sind jedoch nicht die Einzigen, die tödlichen Unfällen ausgesetzt sind. Tatsächlich verzeichnet der Archipel mit 52 Verkehrstoten bereits 17 Tote mehr als im Jahr 2024. Während die Zahlen im gesamten Land leicht sinken – in Spanien gab es 951 tödliche Unfälle gegenüber 957 im Vorjahr und 1.035 Tote gegenüber 1.065 –, entwickelt sich die Situation auf den Kanaren in die entgegengesetzte Richtung. Die Inseln werden zur Autonomen Gemeinschaft mit dem stärksten Anstieg tödlicher Verkehrsunfälle und Toter auf Überlandstraßen.

Alkohol und Abkommen von der Fahrbahn als Hauptrisiken

Auf staatlicher Ebene bleiben Abkommen von der Fahrbahn die tödlichste Unfallart – 630 Tote, 35 % der Gesamtzahl – und machen 41 % der Todesfälle auf Überlandstraßen aus. Alkohol spielt weiterhin in einer signifikanten Anzahl von Fällen eine Rolle, da 29 % der getesteten getöteten Fahrer positiv waren. Drogen sind mit 7 % positiven Tests weniger präsent, aber nicht irrelevant.

Besondere Gefahr für Motorradfahrer auf den Inseln

Auf den Kanaren weisen die Daten jedoch in eine andere Richtung: das zunehmende Gewicht der Motorradfahrer unter den Opfern. Auf den Inseln, wo sich das Verhältnis zwischen Pkw und Motorrädern verschiebt, wurde ein deutlicher Anstieg der Toten auf Zweirädern festgestellt.

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